-Schwanger werden

Was Du aus schwierigen Zeiten lernen kannst

Was kannst Du aus schwierigen Zeiten wie der Kinderwunschzeit lernen?

Es war einmal ein Mann, der hatte vier Söhne. Er wollte, dass seine Söhne lernen, nicht allzu schnell zu urteilen. Darum sandte er sie alle vier mit einer Aufgabe hinaus. Sie sollten sich einen weit entfernten Birnbaum anschauen.

Der erste Sohn ging im Winter hin, der zweite im Frühling, der dritte im Sommer und der jüngste Sohn im Herbst.

Als sie alle zurückgekommen waren, rief der Vater sie zusammen und bat sie, zu beschreiben, was sie gesehen hatten.

Der erste Sohn sagte: “Der Baum war kahl und hässlich, gebeugt und krumm.“ Der zweite Sohn sagte: „Nein, er war bedeckt mit frischen, grünen Blättern und viel versprechenden Blüten.“

Der dritte Sohn war nicht einverstanden. Er sagte: „Nein, der Baum war mit Blüten übersät, die so süß rochen und so wunderschön aussahen, dass es das Gewaltigste war, was ich je gesehen habe.“

Der letzte Sohn konnte dem allen nicht zustimmen. Er sagte: „Nein, er war voll beladen mit reifen Früchten, voller Leben und Erfüllung.“

Der Vater erklärte seinen Söhnen daraufhin, dass sie alle Recht hätten, weil jeder von ihnen nur eine Saison im Leben des Baumes gesehen habe.

Er sagte: “Ihr dürft keinen Baum oder eine Person nur aufgrund einer einzigen Saison beurteilen und meinen, diese Saison würde euch schon alles über den Baum oder die Person verraten. Denn ihr eigentliches Wesen kann man erst am Ende ermessen, wenn alle Jahreszeiten gelaufen sind.

Wenn du im Winter schon aufgibst, verpasst du die Verheißung deines Frühlings, die Schönheit deines Sommers und die Erfüllung und Ernte deines Herbstes.

Lasse nicht zu, dass der Schmerz einer einzigen Saison die Freude des ganzen Restes zerstört.

Verfasser: Unbekannt

 

 

 

Von |2016-07-02T00:11:57+02:0014. April 2015|

Kinderwunsch im Rentenalter?

Kinderwunsch im Rentenalter?

Eine 65-jährige Grundschullehrerin aus Berlin hat einen Kinderwunsch und lässt sich im Ausland durch Samen- und Eizellspenden künstlich befruchten.

Die künstliche Befruchtung klappt, Annegret R. ist aktuell mit Vierlingen schwanger.

Wenn die Schwangerschaft und Geburt gut verläuft, wäre die Pädagogin die älteste Vierlings Mutter der Welt.

Kinderwunsch im Rentenalter?

Sind hier moralische Bedenken angebracht?

Ist es vertretbar, einer Rentnerin 4 befruchtete Eizellen einzusetzen, um die Chancen auf eine Schwangerschaft zu erhöhen?

In Deutschland dürfen maximal 3 befruchtete Eizellen eingesetzt werden, die Norm ist das Einsetzen von 2 befruchteten Eizellen.

Sicherlich ist die Frage angebracht, ob dieser Kinderwunsch gut für die Kinder ist.

Eine Vierlings Schwangerschaft ist eine Risikoschwangerschaft, sowohl für die Mutter als auch für die Kinder.

Es drohen Komplikationen beim weiteren Schwangerschaftsverlauf und der Geburt. Mögliche körperliche und geistige Beeinträchtigungen können die Folge sein.

Doch selbst wenn alles komplikationslos verläuft: Kann eine 65 jährige Frau Vierlingen gerecht werden?

Kann sie ihre Kinder auf ihrem Weg ins Leben begleiten und schützen?

Und steht ihr noch genügend Lebenszeit zur Verfügung, um ihre Kinder auf ihrem Weg ins Leben zu begleiten?

Kinderwunsch im Rentenalter

 

Dies ist eine Geschichte, die deutlich mehr Fragen als Antworten entstehen lässt und mich persönlich sehr nachdenklich stimmt.

Was helfen Begrenzungen der modernen Reproduktionsmedizin in Deutschland, wenn es mittlerweile einen Reproduktionstourismus gibt und damit eine Vierlings Schwangerschaft bei einer Rentnerin möglich wird?

Wie ist Deine Haltung zu diesem Thema?

 

Von |2017-06-12T02:10:43+02:0013. April 2015|

Familiengründung mit Spendersamen

Das DI-Netz bietet zukünftig eigene Vorbereitungsseminare zur Familiengründung mit Spendersamen an.

Hier kommen genauere Informationen:

Familiengründung mit Spendersamen

Informationsseminar „Familiengründung mit Samenspende – unser Weg!?

Die Spendersamenbehandlung ist mehr als eine medizinische Methode. Bevor Paare den Schritt wagen, mit Hilfe einer Samenspende ein Kind zu bekommen, machen sie sich einige Gedanken. Manche sehen einer Samenspende mit leichtem Herzen entgegen, andere finden diese Idee zunächst ziemlich befremdlich. In jedem Fall wollen Paare auf Dauer gut mit dem gewählten Weg leben können.

Falls Sie darüber nachdenken, eine Samenspende zu nutzen, hilft es:

• sich so viel fundierte Information zum Thema zu verschaffen wie möglich, damit Sie Ihre Situation kompetent einschätzen können.

• sich Zeit zu nehmen, die Samenspende gründlich miteinander zu besprechen, damit Sie mögliche Missverständnisse aus dem Weg räumen.

• andere Paare kennen zu lernen, die einen ähnlichen Weg wie Sie hinter sich haben und jetzt in einer ähnlichen Lage sind, damit Sie sich mit dem Thema nicht allein fühlen.

Der Rahmen eines Informationsnachmittags bietet daher eine besonders gute Gelegenheit, sich mit der Samenspende auseinanderzusetzen. Das Seminar soll Ihnen helfen, eine gute Entscheidung für oder gegen die Samenspende zu treffen.

Das Seminar bietet:

• Informationen zu juristischen, medizinischen und psychologischen Aspekten der Spendersamenbehandlung
• Informationen zur Wahl des Arztes, der Samenbank und der Spenderauswahl: Was können Sie beachten?
• Informationen über die Entwicklung von Kindern nach Samenspende: Wie geht es den Kindern? Sollten Sie mit dem Kind später über die besondere Zeugungsart sprechen?
• Hilfestellung bei der Überlegung, ob Sie mit Freunden, nahen Verwandten oder Außenstehenden über die Samenspende sprechen wollen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Seminars erfahren, was Eltern und Kinder persönlich über die Familiengründung mit Spendersamen zu berichten haben.
Dabei soll es genügend Raum geben, sich über eigene Gedanken hinsichtlich der Samenspende auszutauschen.

Ort:

Bielefeld
Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland sind willkommen. Für den Fall einer weiten Anreise sind wir Ihnen gern bei der Organisation einer Unterkunft behilflich.

Zeiten:

Unsere Info-Nachmittage finden vierteljährlich statt. Die nächsten Termine sind:
Samstag, 6.6.2015;
Samstag, 19.9.2015;
Samstag, 28.11.2015

13-18 Uhr, inkl. Pause

Teilnehmerzahl: 8 – 18 Personen

Kosten:

40 Euro pro Person, ermäßigt für Mitglieder von DI-Netz e.V. 15 Euro pro Person
Rücktritt: bis 2 Wochen vor Veranstaltungstermin, 50% Erstattung.

Anmeldung:

Per Post oder via Email an info@di-netz.de.
Bitte geben Sie Ihre Postadresse, evtl. Email und Ihre Telefon-Nummer an.
Die Anmeldung ist rechtsverbindlich, wenn der Teilnahmebeitrag überwiesen wurde. Sie erhalten eine Anmeldebestätigung mit weiteren Informationen nach erfolgreicher Anmeldung.

Seminarleitung:

Claudia Brügge, Jg. 67, Psychologische Psychotherapeutin, BKID-zertifiziert für Beratung bei Gametenspende

Ulrich Simon, Jg. 65, Familientherapeut, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut

Beide sind Eltern nach Samenspende und Mitbegründer von di-familie.de und DI-Netz e.V.

Von |2017-06-12T02:10:43+02:0013. März 2015|

Buch von Andreas Bernard Kinder machen

Das Buch von Andreas Bernard „Kinder machen“ kann gegenwärtig für einen sehr günstigen Preis bei der Bundeszentrale für politische Bildung erworben werden.

Andreas Bernard „Kinder machen – Neue Reproduktionstechnologien und die Ordnung der Familie Samenspender, Leihmütter, Künstliche Befruchtung“

Buch Kinderwunsch Andreas Bernard Kinder machenNeu: Coverbild Kinder machen

Schriftenreihe (Bd. 1479)

Inhalt – Buch von Andreas Bernard „Kinder machen“

Die Anzahl der Kinder, die mithilfe der Medizin gezeugt werden, steigt stetig. Zugleich werfen Verfahren wie künstliche Zeugung, Samenspende oder Leihmutterschaft ethische, soziale und rechtliche Fragen auf und werden entsprechend kontrovers diskutiert. Welche medizinischen Möglichkeiten stehen zur Verfügung? In welchen sozialen Lagen, bei welchen medizinischen Befunden werden sie eingesetzt? Welche sozialen und rechtlichen Folgen hat die medizinisch assistierte Befruchtung für die Kinder, die so gezeugt wurden oder deren biologische Eltern nicht ihre sozialen sind? Wie stehen Mediziner, Psychologen und Juristen ihr gegenüber? Welche Motive haben Samenspender, Ärzte und Leiheltern für ihr Handeln? Andreas Bernard hat innerhalb und außerhalb Deutschlands Ärzte und Eltern, Psychologen und Juristen befragt. Er erläutert, auch für Laien verständlich, die Geschichte und Gegenwart der Reproduktionsmedizin und ihre Auswirkungen auf das, was wir Familie nennen.

 

Von |2017-06-12T02:10:43+02:009. März 2015|

Drei-Eltern-Babys?

Das Oberhaus in Großbritannien hat einem medizinischen Verfahren zugestimmt, mit dem ein Kind künftig drei genetische Eltern haben kann. Die von britischen Forschern entwickelte gentechnische Methode zielt darauf ab, bei einer künstlichen Befruchtung die Weitergabe von schweren Erbkrankheiten wie Muskelschwund zu verhindern, die auf einem Defekt der Mitochondrien-DNA beruhen. Diese sitzt im Plasma der weiblichen Eizelle. Bei dem Verfahren tauschen Mediziner die defekte DNA gegen die gesunde DNA einer erblich nicht belasteten Spenderin ein.

Zeit Online berichtet und verweist auf weitere Artikel, die das Verfahren genauer darstellen.

 

Von |2017-06-12T02:10:44+02:0027. Februar 2015|