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Zervixschleim: So erkennst du deine fruchtbaren Tage!

Was weißt du über das Thema Zervixschleim? Die Auswertung der Konsistenz und Farbe des Zervixschleims gehört zu den besten Indikatoren, um deine fruchtbaren Tage zu bestimmen. Mit diesem Post  möchte ich dir eine der effektivsten Methoden aufzeigen, um deinen Eisprung zu bestimmen.

Zervixschleim beobachten

Deine fruchtbaren Tage,  im Zyklus sind mit 3-5 Tagen relativ kurz. Indem du lernst das Aussehen und die Konsistenz deines Schleims auszuwerten, kannst du den optimalen Zeitpunkt und das beste Timing für euren Sex herausfinden. Sicherlich ist die Beobachtung und Auswertung deines Zervixschleims anfangs gewöhnungsbedürftig. Allerdings spielt er eine so große Rolle bei der Bestimmung deiner fruchtbaren Tage, dass es sich für dich lohnen wird.

Nützliche Artikel: 

Was ist Zervixschleim?

Der Begriff „Zervix“ kommt aus dem Lateinischen und bezeichnet den Gebärmutterhals. Der Gebärmutterhals stellt die Verbindung der Gebärmutter in die Scheide dar.

Der Zervixschleim wiederum ist ein Sekret, das von Drüsen im Gebärmutterhals gebildet wird. Es besteht zum allergrößten Teil aus Wasser und enthält darüber hinaus Schleimstoffe, Zucker, Salze, Aminosäuren und Enzyme.

Lesetipp:

Der Zervixschleim hat eine dickflüssige Konsistenz und variiert in der Farbe von durchsichtig bis milchig weiß oder milchig gelb. Dabei kann der Schleim nicht nur unterschiedliche Konsistenz und Farbe haben, er kann auch in unterschiedlicher Menge auftreten. All diese Veränderungen ergeben sich im Laufe Deines Zyklus aufgrund des veränderten Östrogenspiegels im Blut.

Wie kann ich Zervixschleim entnehmen?

Du kannst deinen Zervixschleim nach dem Toilettengang durch einen Check des Toilettenpapiers untersuchen.

Wenn du Sorge hast, dass dir nach dem Wasserlassen ein erheblicher Teil davon verloren geht, kannst du den Schleim auch vor dem eigentlichen Klogang abwischen und auswerten.

Eine andere Methode, um Schleim zu entnehmen, ist möglich, indem du in hockender Haltung einen Finger in deine Scheide einführst und Zervixschleim entnimmst.

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Wie sieht fruchtbarer Zervixschleim aus?

Jede Frau ist individuell und dies zeigt sich auch beim Thema Zervixschleim. Gleichwohl gibt es Veränderungen in Aussehen und Konsistenz des Schleims im Laufe eines Zyklus und es geht darum genau diese zu erkennen und richtig zu deuten.

Alle Veränderungen geben dir sehr präzise Hinweise in welcher Zyklusphase du dich gerade befindest und wann dein Eisprung erfolgen wird. Und genau das ist das Ziel: Um schwanger zu werden, musst du möglichst genau wissen, wann dein Eisprung stattfinden wird.

Dein Zyklus beginnt

Direkt nach der Periode und damit zu Beginn des Zyklus haben viele Frauen keinen oder kaum Zervixschleim.

Im Verlauf der nächsten Tage verändert sich dies, das Gefühl von Trockenheit am Scheideneingang wird zunehmend von einem feuchten Gefühl abgelöst. Aussehen und Konsistenz des Schleims lassen sich in dieser Phase deines Zyklus als dickflüssig, cremig und manchmal klumpig beschrieben. Die Farbe ist dabei weiß oder gelblich.

Zervixschleim vor dem Eisprung

Vor dem Eisprung findet eine erstaunliche und sehr bedeutsame Veränderung statt.

Je weiter du dich dem Zeitpunkt deines Eisprungs näherst, desto durchsichtiger, dünn flüssiger und transparenter wird der Schleim. Das Gefühl der Trockenheit am Scheideneingang weicht einem Gefühl der Feuchtigkeit und Glitschigkeit.

Zudem verändert dein Zervixschleim seine Konsistenz. Er ist nun dehnbar und spinnbar.

Bildlich und zum Vergleich kannst du dir das rohe Eiweiß eines Hühnereis vorstellen. Dein Zervixschleim ist glasklar und kann zwischen den Fingern oder dem Toilettenpapier zu Fäden gezogen werden.

Auch die Menge verändert sich: Etwa zwei bis drei Tage vor dem Eisprung verdoppelt bis verdreifacht sich die Quantität des Schleims.

 

Zervixschleim spinnbar © Acaparadora / Wikimedia Commons

Am besten entnimmst du Zervixschleim und hältst ihn zwischen Daumen und Zeigefinger, um ihn dann langsam auseinander zu ziehen. Zieht der Schleim Fäden und ist damit spinnbar, steht dein Eisprung unmittelbar bevor.

Deine Chance schwanger zu werden ist jetzt am größten!

Du solltest sehr zeitnah Sex haben, wenn du dir ein Baby wünschst. Oder aber verhüten!

Nach dem Eisprung ist die Eizelle für 12 bis 24 Stunden befruchtungsfähig. Weiterhin sind die Samenzellen deines Partners rund 72 Stunden in deinem Körper befruchtungsfähig. Damit ergibt sich eine Zeitspanne von 4 bis 5 Tagen pro Zyklus, an denen du fruchtbar bist.

Nach dem Eisprung

Nach dem Eisprung verändert der Schleim sein Aussehen. Er wird nun wieder weiß bis gelblich, die Transparenz verschwindet und es stellt sich eine Zähflüssigkeit und klumpige Konsistenz ein.

Auch die Menge reduziert sich deutlich, bei manchen Frauen verschwindet der Schleim komplett bis zur nächsten Periode.

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Zervixschleim nach der Befruchtung

Es ist leider nicht möglich, durch die Beobachtung deines Schleims eine zuverlässige Aussage zu machen, ob du schwanger bist oder nicht. Manche Frauen beobachten Veränderungen in der Konsistenz des Schleims und der Menge während ihrer Schwangerschaft, andere nicht.

So sehr der Schleim zur Bestimmung deiner fruchtbaren Tage und dem Zeitpunkt deines Eisprungs nützlich ist, so wenig liefert er verlässliche Hinweise im Hinblick auf eine bestehende Schwangerschaft.

Täglich üben & Erfahrungen sammeln

Wenn du zuverlässig deine fruchtbaren Tage bestimmen willst, solltest du über mehrere Monate hinweg täglich die Auswertung deines Zervixschleims üben. Schreibe deine Beobachtungen in einem kurzen Protokoll auf.

Wenn du nicht genug Zeit dafür hast oder aber eine komfortablere Lösung suchst, schau dir meinen Zykluscomputer Test 2020 an.

Den mySense gibt es bereits für 109 Euro inklusive 3 Jahre Garantie und du kannst ihn bei Kinderwunsch und für die Verhütung einsetzen, also dein ganzes fruchtbares Leben lang. Ich finde, das ist gut investiertes Geld.

Lerne deinen Körper und die Zyklus bedingten Veränderungen Schritt für Schritt besser kennen. Um deine fruchtbaren Tage zuverlässig herauszufiltern, kannst du die Zervixschleim Bestimmung mit der Temperaturmethode ergänzen.

Weiterhin kann ich dir meine Übersicht zum Thema homöopathische Mittel bei Kinderwunsch und zum Thema Zyklustee empfehlen.

Herzliche Grüße

Silke

Literatur zum Thema Zervixschleim

  • Gruber, S. (2009). BASICS Gynäkologie und Geburtshilfe. München: Elsevier Urban & Fischer
  • Bühling, K. J. (2009). Familienplanung. In Bühling, K. J. & Friedmann, W. (Hrsg.), Intensivkurs Gynäkologie und Geburtshilfe (S. 77-95). München: Elsevier Urban & Fischer Verlag.

Weiterlesen:

Von |2020-04-15T02:15:21+02:0014. April 2020|4 Kommentare

Einnistungsschmerz: Wie fühlt sich die Einnistung an?

Wie fühlt sich die Einnistung an und gibt es den Einnistungsschmerz wirklich? Wann, wo genau und wie lange tritt dieser Schmerz auf? Und gibt es eine Weg den Einnistungsschmerz vom prämenstruellen Syndrom (PMS) zu unterscheiden? In diesem Artikel findest du die Antworten auf deine Fragen.

Kann man die Einnistung spüren?

Nach Sichtung der Literatur und einer Umfrage in den sozialen Medien zum Thema Einnistungsschmerz lässt sich diese Frage nicht eindeutig beantworten.

Viele Frauen haben mir zurückgemeldet, dass sie die Einnistung gespürt haben, gleichzeitig gibt es mindestens genauso viele Stimmen, die nichts bemerkt haben. Interessanterweise sprechen auch Ärzte vom sogenannten Nidationsschmerz, betonen aber auch, dass diese Schmerzen bei der Einnistung nicht wissenschaftlich bewiesen sind.

Ich möchte dir im Folgenden alle Ergebnisse zusammengefasst vorstellen. Bitte bilde dir selbst eine Meinung!

Nützliche Artikel:

Wie fühlt sich der Einnistungsschmerz an?

Bei meiner Recherche bin ich auf sehr unterschiedliche Erfahrungsberichte gestoßen.

Oft wird der Einnistungsschmerz als sehr leichter Schmerz und eher als ein Ziehen, Ziepen oder Piksen im Unterleib oder im Bereich der Gebärmutter beschrieben.

Der Begriff Schmerz wirkt daher in diesem Zusammenhang als etwas übertrieben, denn das Ziehen und Piksen wird häufig als deutlich leichter und kürzer als das Ziehen vor und während der Monatsblutung beschrieben.

Als weitere Symptome werden leichter Schwindel, Übelkeit oder ein größeres Hungergefühl erwähnt. Auch ein starkes Spannungsgefühl in den Brüsten, ein metallischer Geschmack im Mund sowie Kopfschmerzen werden beschrieben.

Andere Frauen erzählen, dass sie die Einnistung nicht bemerkt haben und auch nicht an einen Einnistungsschmerz als Symptom der Einnistung glauben.

Grund für diese Zweifel ist die Tatsache, dass der Embryo zum Zeitpunkt der Einnistung nur ungefähr so groß wie ein Stecknadelkopf ist. Es fällt schwer sich vorzustellen, dass dieser winzige Embryo ein Schmerzgefühl hervorrufen kann.

Schließlich gibt es Frauen, die das Ziehen im Unterbauch nicht als frühes Schwangerschaftsanzeichen, sondern als frühes Symptom der sich ankündigenden Monatsblutung deuten.

Wie lange dauert der Einnistungsschmerz?

Die Dauer des Einnistungsschmerzes wird von wenigen Minuten bis hin zu einigen Tagen beschrieben.

Ein sehr leichter Schmerz wäre während der Einnistung nachvollziehbar, da es zu einer winzigen Verletzung kommt, wenn der Embryo an die Gebärmutterwand andockt.

Die Einnistung selbst kann 1 bis 3 Tage dauern.

Wo genau? Rechts oder links?

Wo genau in deinem Körper kannst du den Einnistungsschmerz spüren?

Meine Sichtung der Erfahrungsberichte hat ergeben, dass es hierzu sehr viele unterschiedliche Erfahrungen gibt. Die meisten Berichte erzählen von einem Ziehen und Ziepen im Unterleib neben dem Bauchnabel oder in der Leiste entweder auf der rechten oder linken Unterbauchseite.

Einnistungsblutung

Es finden sich viele Erfahrungsberichte im Netz, die von einer sehr schwachen und hellen Blutung berichten.

Diese Einnistungsblutung erscheint oftmals nur als kleiner Fleck in der Unterwäsche.

Solltest du starke und anhaltende Schmerzen haben, handelt es sich sehr wahrscheinlich um prämenstruelle Beschwerden  oder um ein anderes gesundheitliches Problem. Bitte suche deinen Frauenarzt auf!

Wann tritt der Einnistungsschmerz auf?

Es ist wichtig, dass du weißt, dass nicht alle Frauen einen Einnistungsschmerz spüren.

Wenn du also nichts spürst, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass gerade keine Einnistung in deinem Körper passiert.

Solltest du ein Ziehen spüren, dann kann es sich dann um einen Einnistungsschmerz handeln, wenn der Schmerz zwischen dem 4. und 7. Tag nach dem Eisprung auftritt.

Tritt der Schmerz früher auf, handelt es sich vermutlich eher um Eisprungschmerzen, die auch als sogenannter Mittelschmerz bekannt sind.

Einnistungsschmerzen wie Regelschmerzen?

Die möglichen Beschwerden des Nidationsschmerzes lassen sich kaum von prämenstruellen Syndrom (PMS) unterscheiden.

Schmerzen kurz vor der Periode deuten eher auf Regelschmerzen hin und sind oftmals deutlich stärker als der Einnistungsschmerz.

Auch sind Regelschmerzen oft über den ganzen Bauchraum verteilt und weniger punktuell auf einer Seite des Unterbauches zu finden. 

Leider wirst du erst im Nachgang sicher sagen können, was deine Symptome bedeutet haben. Starke und lang anhaltende Schmerzen sollten unbedingt von deinem Frauenarzt abgeklärt werden.

Tipp: Du kannst Mit Ovus, einem Basalthermometer oder Ava den Eisprung bestimmen!

Was bedeutet Einnistung genau?

Als Einnistung wird der Vorgang beschrieben, bei dem sich der Embryo nach dem Schlüpfen aus der Eizellhülle an die Gebärmutterschleimhaut ankoppelt und die embryonalen Zellen in die Gebärmutterschleimhaut eindringen.

Diese Einnistung ist nur zwischen dem 5. bis 10. Tag der Gelbkörperphase (Implantationsfenster) möglich.

Der Embryo erreicht um den 5. Entwicklungstag nach der Befruchtung die Gebärmutterhöhle und nimmt über sogenannte Botenstoffe Kontakt zur Gebärmutter auf.

Man spricht hier vom sogenannten embryo-maternalen Dialog, da die Gebärmutter ebenfalls durch Botenstoffe antwortet.

Eines dieser Botenstoffe ist das Schwangerschaftshormon hCG, welches du bei einem Schwangerschaftstest misst. Die in die Schleimhaut eingedrungenen embryonalen Zellen bilden die Plazenta, die den Embryo während der Schwangerschaft ernährt.

Die Implantation des geschlüpften Embryos ist ein so komplexer Vorgang, dass er bis heute nicht vollständig verstanden wird.

Das erklärt auch, warum die Einnistung nicht immer klappt und die Monatsblutung einsetzt. Nicht jeder Embryo schafft es sich erfolgreich in die Gebärmutterschleimhaut einzunisten.

Und leider hat auch nicht jeder eingenistete Embryo die Potenz sich zu einem Baby zu entwickeln. Manchmal tritt die Periode etwas verzögert ein und zeigt auf diese Weise an, dass es diesmal nicht geklappt hat.

Bei anderen Paaren kommt es zur Fehlgeburt und damit zu der schmerzhaften Erkenntnis, dass das Baby nicht lebensfähig war.

Wann findet die Einnistung statt?

Um diese Frage zu beantworten, ist es sinnvoll kurz die Zusammenhänge rund um den Eisprung, die Empfängnis und die Einnistung zu wiederholen.

Als Einnistung oder auch Nidation (aus dem Lateinschen „nidus“ = Nest) wird das Andocken und Einwachsen des geschlüpften Embryos in die Gebärmutterschleimhaut bezeichnet. Die Nidation findet 5 bis 6 Tage nach der Befruchtung der Eizelle statt.

Vor der Nidation sind folgende Schritte notwendig:

  • Eisprung und ungeschützter Sex während deiner fruchtbaren Tage (5 Tage vor bis 24 Stunden nach dem Eisprung).
  • Die befruchtete Eizelle braucht mehrere Tage, um vom Eileiter in Richtung Gebärmutter zu wandern.
  • Während ihrer Reise teilt sie sich. Sie heißt nun Blastozyste.
  • In der Gebärmutter angekommen sucht sich die Blastozyste die Stelle aus, an der sie sich einnisten wird.
  • Die Einnistung selbst findet etwa 5 bis 6 Tage nach dem Eisprung statt.

Die zeitliche Abfolge vom Eisprung bis zur Einnistung sieht so aus:

  • Befruchtung der Eizelle durch die Samenzelle nach dem Eisprung.
  • Reise der Blastozyste in die Gebärmutter.
  • Implantation in die Gebärmutterschleimhaut.
  • Bildung des Schwangerschaftshormons hCG, welches von einem Schwangerschaftstest erfasst werden kann.

Einen Schwangerschaftstest kannst du  zu Hause mit Hilfe eines Schwangerschaftsfrühtests aus einem Online Shop oder aus der Drogerie durchführen. Mittlerweile gibt es eine große Auswahl, der Vergleich lohnt sich hier!

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Kann man die Einnistung fördern?

Im Internet kursieren viele Tipps, wie man die Einnistung fördern kann. Du wirst schnell merken, dass sich einige Tipps sinnvoll anhören, andere hingegen widersprüchlich wirken.

  • Keinen Alkohol
  • Kein Nikotin
  • Ruhig ein Glas Rotwein am Abend
  • Keinen Kaffee trinken
  • Ein bis zwei Tassen Kaffee am Tag ist ok
  • Nicht Fahrrad fahren
  • Keinen Sport
  • Sport in Maßen
  • Keine heißen Wannenbäder
  • Keine Sauna
  • Kein Geschlechtsverkehr
  • Geschlechtsverkehr kann die Einnistung fördern
  • Nicht ins Schwitzen kommen (wobei ist offenbar unwichtig!)
  • Nicht arbeiten
  • Arbeiten gehen, um nicht ständig in sich hinein zu hören oder sich zu Tode zu langweilen
  • Nicht an die mögliche Schwangerschaft denken
  • Keine schweren Lasten tragen
  • Mindestens 2 Liter am Tag trinken
  • Keine Treppen steigen
  • Beim Toilettengang nicht pressen
  • Kein Handy in Beckennähe
  • Keine Chips, Pommes, Cornflakes etc.( Acrylamid)

Aus dieser Liste wird schnell klar, dass es viele Mythen rund um das Thema Einnistung gibt.

Aus meiner Sicht resultieren diese daraus, dass wir bis heute nicht komplett verstehen, was genau während der Einnistung passiert und warum es das eine mal klappt und das andere mal nicht.

Manche Tipps sind definitiv richtig und sinnvoll (nicht rauchen, kein Alkohol, gesunde Ernährung), andere sind oft nur mündlich überlieferte Einnistungstipps, die mir fragwürdig und manchmal nicht nachvollziehbar erscheinen.

Warum soll eine Frau beispielsweise in der 2. Zyklushälfte nicht arbeiten gehen, solange sie keine körperlich extrem schwere Arbeit zu tun hat?

Es wird hier gerne mit dem Thema Stress argumentiert, nur es stellt sich die Frage, ob ein zu Hause bleiben sich vielleicht nicht als die deutlich stressvollere Alternative entpuppt, da man das eigene Gedankenkarussell aufgrund fehlender Ablenkung gar nicht mehr stoppen kann.

Warum soll eine Frau keine Treppen steigen oder nicht ins Schwitzen kommen? Manche Tipps wirken schon fast grotesk und es drängt sich mir der Gedanke auf, dass die Menschheit wohl schon lange ausgestorben wäre, wenn solche Tipps wirklich die Einnistung negativ beeinflussen würden.

Deshalb prüfe genau, ob alles, was du hörst und liest wirklich Sinn macht und du es wirklich glauben willst!

Mein Tipp zur Förderung der Einnistung

Versuche, alles etwas ruhiger und gelassener anzugehen, Stress und Hektik in deinem Alltag zu reduzieren.

Gönne dir Entspannungszeiten und suche nach Freizeitaktivitäten, die dir seelisch und körperlich gut tun.

Versorge deinen Körper mit allem, was er für eine Schwangerschaft benötigt. Ich denke hierbei z.B. an Folsäure. Ein Mangel an Folsäure kann zu sogenannten Neuralrohr-Defekten beim Baby führen.

Weiterhin habe ich Dir hier Tipps zum Thema Gebärmutterschleimhaut aufbauen zusammengetragen.

Ich wünsche dir von Herzen viel Glück und hoffe, dass du bald schwanger wirst!

Herzliche Grüße

Silke

Literatur zum Thema Einnistungsschmerz

  • H.-E. Stegner: Pathologie der weiblichen Genitalorgane II: Pathologie der Ovarien und Eileiter, Springer, Heidelberg 2013.
  • Keith L. Moore, T. Vidhya N. Persaud: Embryologie: Entwicklungsstadien, Frühentwicklung, Organogenese, Klinik. 5. Auflage. Urban & Fischer, München 2007, S. 123.
  • T. Sadler: Medizinische Embryologie. 10. Auflage. Thieme, Stuttgart 2003, S. 25–44.
  • F. Kainer: Das große Buch zur Schwangerschaft: Umfassender Rat für jede Woche. Gräfe und Unzer, 2009.

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Foto: ©  Maniki / Bigstockphoto.com

Von |2020-04-08T00:13:52+02:007. April 2020|40 Kommentare

Brauner Ausfluss vor, nach & statt der Periode: Bist du schwanger?

Brauner Ausfluss ist kein angenehmes, aber sicherlich ein wichtiges Thema. Deshalb möchte ich dich heute über die wichtigsten Fakten zu den Ursachen und der  Bedeutung von braunem Ausfluss vor, nach oder statt der Periode informieren. Denn mal ganz ehrlich: Jede Frau hatte braunen Ausfluss schon einmal und je nachdem wann er im Zyklus passiert ist und ob du Kinderwunsch hast oder nicht, fragst du dich bestimmt, was er zu bedeuten hat. Bist du schwanger oder ist der Ausfluss ein Vorzeichen deiner bevorstehenden Periode? Lass uns gemeinsam diese Fragen klären.

Ausfluss bei der Frau

Zunächst einmal ist Ausfluss bei der Frau erstmal nichts Außergewöhnliches oder Besorgniserregendes!

Jede Frau kennt den regelmäßig wiederkehrenden Ausfluss von Zervixschleim, der sich im Zyklusverlauf in Aussehen, und Konsistenz verändert und sowohl farblos oder weiß, dickflüssig oder spinnbar sein kann.

Diese Veränderungen sind sogar sehr wertvoll und wenn du deinen Zervixschleim aufmerksam beobachtest,  kannst du damit zuverlässig deinen Eisprung und deine fruchtbaren Tage zu bestimmen.

Definitiv anders verhält es sich mit Ausfluss, der länger andauert, häufig nach dem Geschlechtsverkehr auftritt oder von Symptomen wie Juckreiz im Vaginalbereich, unangenehmem Geruch, Fieber oder Unterleibsschmerzen begleitet wird.

Bitte suche in diesem Fall unbedingt deinen Frauenarzt auf, um eine Infektion oder eine andere Erkrankung auszuschließen!

Nützliche Artikel: 

Brauner Ausfluss

Brauner Ausfluss ist Zervixschleim, der mit altem Blut vermischt und damit bräunlich gefärbt ist. Bitte merke dir:

Blut, das im Körper altert, wird braun. Frisches Blut dagegen ist hellrot.

Dein Körper versucht dieses alte, im Körper verbliebene Blut nach draußen zu befördern. Es entsteht ein brauner Ausfluss z.B. nach dem Sex oder nach einer gynäkologischen Untersuchung.

Brauner Ausfluss vor der Periode

Für viele Frauen beginnt ihre Periode mit einem bräunlichen Ausfluss, der auch oft als Schmierblutung bezeichnet wird.

Diese ist völlig normal, kann aber, wenn diese Schmierblutung häufiger auftritt auch ein Zeichen für eine Gelbkörperschwäche sein.

Deshalb halte schriftlich fest, wie häufig, wann genau im Zyklus und wie lange du braunen Ausfluss vor der Periode hast und spreche deinen Frauenarzt bei deinem nächsten Termin darauf an.

Bei Kinderwunsch kann dir dein Arzt z.B. Progesteron verschreiben, um die Schmierblutungen zu stoppen. Er kann zudem eine Ultraschalluntersuchung machen, dich abtasten etc., um die Ursache für den braunen Ausfluss zu klären.

Brauner Ausfluss kann auch ein frühes Schwangerschaftsanzeichen sein.

Bitte führe einen Schwangerschaftstest durch und wiederhole diesen nach 3 bis 4 Tagen.

Brauner Ausfluss um den Eisprung: Schwanger?

Auch um den Eisprung herum kann es zu braunem oder rötlichem Ausfluss kommen.

Zu diesem Zeitpunkt hat sich deine Gebärmutterschleimhaut unter dem Einfluss des hohen Östrogenspiegels in der ersten Zyklushälfte aufgebaut.

Leichte Schmierblutungen können darauf hinweisen, dass dein Progesteronspiegel noch nicht die für dich ideale Höhe erreicht hat, um die weitere Reifung und Verdickung der Schleimhaut in deiner Gebärmutter zu veranlassen und braunes Spotting zu verhindern.

Brauner Ausfluss ist damit eine Auswirkung der Hormonveränderungen während des Eisprungs. Vereinbare aber bitte einen Frauenarzt Termin, sollte der braune Ausfluss immer wieder auftreten oder du Schmerzen, Fieber oder einen grün-braunen Ausfluss bekommen solltest.

Ob es die Einnistungsblutung oder den Einnistungsschmerz tatsächlich gibt, ist bis heute nicht sicher nachgewiesen.

Vielmehr lässt sich sagen, dass es leider keine Unterscheidungsmöglichkeit gibt, ob der braune Ausfluss ein Anzeichen für die gerade stattfindende Einnistung, die bevorstehende Menstruation oder für eine kleine Blutung während des Geschlechtsverkehrs ist.

Brauner Ausfluss nach der Periode

Es kommt vor, dass die Periode nicht nur mit braunem Ausfluss beginnt, sondern auch endet.

Die Menstruation wird gegen Ende schwächer und wandelt sich von hellrotem, frischem Blut zu braunem Ausfluss und stoppt schließlich ganz.

Mach dir bitte keine Sorgen, das ist komplett normal. Sollte der braune Ausfluss jedoch nicht aufhören oder von anderen Beschwerden begleitet sein, bespreche dich bitte unbedingt mit deinem behandelnden Frauenarzt.

Weitere Ursachen für braunen Ausfluss

Es gibt eine Reihe weiterer Ursachen für brauen Ausfluss, die ich jetzt für dich zusammenfassen möchte:

  • Reizung / kleine Verletzung am Gebärmutterhals: Intensiver Sex oder eine gynäkologische Untersuchung können eine braune Schmierblutung auslösen.
  • Beckenentzündung: Eine bakterielle Infektion, die z.B. beim Sex  übertragen wird und die durch Schmerzen im Unterbauch begleitet sein kann.
  • Eierstockzyste: Mit Flüssigkeit gefüllter Hohlraum an deinen Eierstöcken, die oft auch ein Druck- oder Schmerzgefühl auslösen kann.
  • PCO: Das Polyzystisches Ovarialsyndrom ist leider mit einer Vielfalt an Symptomen verbunden. Neben braunem Spotting  können auch Gewichtszunahme, Haarwachstum oder unregelmäßigen Monatsblutungen dazugehören.
  • Gebärmutterhalskrebs: Selten! Nur 0,7 Prozent der Frauen bekommen ihn. Er tritt oft mit weiteren Problemen wie z.B. Schmerzen und Blutungen beim Sex oder auch Blutungen zwischen den Perioden auf.
  • Wechseljahre: Brauner Ausfluss in Kombination mit Hitzewallungen, Schlaflosigkeit oder auch Stimmungsschwankungen kann ein Anzeichen für die Menopause sein.

Mein Fazit zum bräunlichen Ausfluss

Gelegentlich vorkommender brauner Ausfluss ist normal und jede Frau kennt und hat ihn.

Sollte er bei dir von anderen Beschwerden begleitet sein und regelmäßig vorkommen, suche bitte das Gespräch mit deinem Frauenarzt.

Es macht Sinn, dass du Dir einen Kalender zulegst, in dem du neben deiner Periode auch den bräunlichen Ausfluss und weitere Beschwerden festhältst. Damit kannst du detailliert nach verfolgen, ob es Wiederholungen gibt und bei Bedarf deinem Arzt alle Daten vorlegen.

Bei Fragen melde dich gerne.

Herzliche Grüße

Silke

Literatur zum Thema brauner Ausfluss

  • Steffen, A. (Hrsg.): Die Schwangerschaft: Was muss ich alles beachten? 2014.
  • Weyersthal, T. und Stauber, M. (Hrsg.): Duale Reihe Gynäkologie. 4. Auflage. Stuttgart 2013.
  • Becherer, E. und Schindler, A., E. (Hrsg.): Endometriose: Ganzheitlich verstehen und behandeln. 3. Auflage. Stuttgart 2017.
  • Wolf, M. und Stute P. (Hrsg.): Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin. Stuttgart 2013.

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Von |2020-04-17T20:49:13+02:006. April 2020|52 Kommentare

Fruchtbare Tage der Frau: Wann bist du am fruchtbarsten?

Wie kann ich zuverlässig meine fruchtbaren Tage berechnen? Fast täglich erreichen mich Anfragen dieser Art zum Thema fruchtbare Tage der Frau. Deshalb will ich dir in diesem Artikel erklären, wie du deinen Eisprung sicher erkennen und daraus deine fruchtbarsten Tage berechnen kannst. Zudem findest du in diesem Artikel viele Links zu nützlichen Artikeln rund um das Thema Eisprung und fruchtbare Tage.

Zyklus berechnen: Die Grundlagen

Deine fruchtbare Zeit in jedem Zyklus wird durch den Eisprung bestimmt.

Nur an den Tagen rund um den Eisprung ist es für dich möglich schwanger zu werden.

Dein Eisprung findet etwa 14 Tage vor dem Ende deines Zyklus und dem Einsetzen deiner Periode statt.

Die fruchtbare Zeit beginnt allerdings bereits schon ca. 72 Stunden vor deinem Eisprung und endet ca. 12 bis 24 Stunden danach.

Das bedeutet, dass es mehrere Tage in deinem Zyklus gibt, an denen deine Chance schwanger zu werden groß ist.

Diese Tage im weiblichen Zyklus werden auch Fruchtbarkeitsfenster genannt.

Wichtig für die Berechnung dieses Fruchtbarkeitsfenster ist es, dass du weißt, dass jede Eizelle nach dem Eisprung nur etwa 12 bis 24 Stunden befruchtungsfähig ist. Weiterhin können die Spermien maximal 5 Tage in deinem Körper zu überleben.

Daraus ergibt sich dein Fruchtbarkeitsfenster von 5 bis 6 Tagen pro Zyklus. 

Die größte Chance für eine Schwangerschaft besteht im Rahmen dieses Zeitfensters während der 3 Tage vor deinem Eisprung und am Tag des Eisprungs selbst.

Wenn du Sex während dieser 3 Tage hast, liegt deine Chance schwanger zu werden bei 27 -33 %.

Wenn du schon jetzt keine Lust auf diese Rechnerei hast: Hier geht es zu meinem Zykluscomputer Ratgeber!

Schau dir auch die Tests zu Ava, mySense und dem Femometer an. Alle diese Zyklustracker nehmen dir die Auswertung deiner Daten ab.

Weitere nützliche Artikel:

Fruchtbare Tage der Frau: Zykluslänge

Um Dein Fruchtbarkeitsfenster zu bestimmen, kann dir deine Zykluslänge helfen. Deshalb finde bitte die Länge deines durchschnittlichen Menstruationszyklus heraus.

Dazu musst du wissen, dass dein Zyklus immer mit dem 1. Tag der Menstruation beginnt (1. Zyklustag) und mit dem letzten Tag vor der nächsten Monatsblutung endet.

Dein Eisprung findet etwa 2 Wochen vor deiner nächsten Periode statt. Weitere Infos zur Bestimmung der Zykluslänge findest du in meinem Artikel Zykluslänge berechnen: So geht’s!

Fruchtbarkeitsrechner: Beispiele 

Hier kommen einige Beispiele, wie du mithilfe der Zykluslänge dein Fruchtbarkeitsfenster festlegen kannst.

  • Dein Zyklus ist 26 Tage lang. Dein Eisprung findet etwa am 12. Tag nach Einsetzen deiner Monatsblutung statt. Deine fruchtbarsten Tage sind der 10., 11. und der 12. Tag. Dein Fruchtbarkeitsfenster liegt zwischen dem 7. und dem 12. Tag.
  • Dein Zyklus ist 34 Tage lang. Dein Eisprung findet etwa am 20. Tag statt und deine fruchtbarsten Tage sind damit der 18., 19. und 20. Tag. Dein Fruchtbarkeitsfenster liegt zwischen dem 15. und dem 20. Tag.
  • Dein Zyklus umfasst 22 Tage. Dein Eisprung ist wahrscheinlich am 8 Tag und deine fruchtbarsten Tage sind der 6., 7. und 8. Tag. Dein Fruchtbarkeitsfenster liegt zwischen dem 3. und dem 8. Tag.

Wenn du einen sehr regelmäßigen Zyklus hast, kann diese rechnerischen Eingrenzung deiner fruchtbaren Tage mithilfe der Zykluslänge sehr gut funktionieren.

Denn du nimmst deine Erfahrungen aus bereits vergangenen Zyklen und leitest daraus ab, wann dein Eisprung im nächsten Zyklus stattfinden wird.

Daraus ergeben sich aber auch Schwächen dieses Ansatzes.  Er klappt z.B. kaum beim Frauen mit unregelmäßigem Zyklus.

Letztendlich kann sich aber bei jeder Frau der Eisprung verschieben, deshalb braucht es eine Messung und Auswertung von bestimmten Körpersignalen, die den Eisprung sicher anzeigen.

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Basaltemperatur, Zervixschleim & Muttermund

Für eine sichere Berechnung der fruchtbaren Tage der Frau sind drei Körpersignale wichtig:

Deine Basaltemperatur (Aufwachtemperatur), das Aussehen und die Konsistenz deines Zervixschleimes und der Tastbefund deines Muttermundes.

Im Folgenden will ich dir alle drei Körpersignale näher beschreiben.

Nützliche Artikel:

Basaltemperatur messen

Etwa 24 bis 48 Stunden nach dem Eisprung steigt deine Körpertemperatur um ca. ein halbes Grad an.

Deshalb besorge dir ein gutes Basalthermometer und miss bitte über mehrere Monate hinweg morgens direkt nach dem Aufwachen deine Körpertemperatur.

Tipp: Hier geht es zu meinem Basalthermometer Ratgeber!

Nutze ein Basalthermometer mit App für die Auswertung oder nutze ein gutes Buch zur symptothermale Methode zur Auswertung deiner Messergebnisse.

Wichtig ist, dass du weißt, dass die symptothermale Methode retrospektiv (also erst im Nachgang) deinen Eisprung bestimmen kann.

Wenn du ein Ansteigen deiner Körpertemperatur feststellst, hat dein Eisprung bereits stattgefunden.

Deshalb ist es wichtig, dass du über mehrere Monate hinweg deinen Zyklus besser kennen lernst.

Die einzigsten Zyklustracker, die den Eisprung in Echtzeit anzeigen, sind aktuell das Ava Armband und breathe ilo.

Ovulationstests

Mit einem LH- oder Ovulationstests (Eisprungtest) kannst du ebenfalls den Zeitpunkt deines Eisprunges herausfinden.

Auch Ovus gibt es mittlerweile sehr preiswert mit App, so dass du dich nicht mit der Auswertung herumschlagen musst.

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  • ✔Verfolgung des Eisprungs mit ausreichenden Tests und Minimierung der Chancen, den LH-Anstieg zu...

Der Ovulationstest misst die Höhe des Hormons LH in Deinem Urin.

Es braucht also nur etwas Urin dazu, um den LH Test durchzuführen. Ein Anstieg Deines LH-Wertes zeigt Dir an, dass dein Eisprung kurz bevor steht.

Ich habe eine Schritt für Schritt Anleitung für Ovulationstests hier für dich geschrieben: Ovulationstest: Eisprung & fruchtbarste Tage bestimmen.

Ovulation: Kurz vor dem Eisprung steigt das LH an

Ovulation: Kurz vor dem Eisprung steigt das LH an

Zervixschleim auswerten

Achte bitte darauf, wie sich dein Zervixschleim im Zyklusverlauf verändert.

Denn dein Zervixschleim spiegelt dir sehr genau wieder, wo du gerade in deinem Zyklus stehst.

Je dünn flüssiger und klarer dein Zervixschleim ist, desto näher befindest du dich vor deinem Eisprung.

Was du hierbei genau beachten und wie du deinen Zervixschleim untersuchen kannst, habe ich für dich hier aufgeschrieben: Zervixschleim: So erkennst du deine fruchtbaren Tage.

Muttermund abtasten

Das Ertasten des Muttermundes braucht tatsächlich etwas Übung. Doch sobald du weißt wie es geht, kannst du die Ergebnisse zur Berechnung deiner fruchtbaren Tage verwenden.

Du findest den Muttermund am Ende deines Gebärmutterhalses. Um den Muttermund zu ertasten, benutzt du bitte einen oder zwei Finger, die du vorher gewaschen hast.

Du führst deine Finger in die Scheide ein und führst diese Bewegung nach oben und hinten fort, bis es nicht mehr weitergeht.

Du kannst dazu einen Fuß auf einen Stuhl stellen oder auch in der Hocke, im Sitzen oder Liegen den Muttermund abtasten.

Der Muttermund fühlt sich wie ein rundlicher Knubbel oder Zapfen an, der in die Scheide hineinragt.

Er hat in der Mitte eine leichte Vertiefung, die unterschiedlich weit geöffnet sein kann.

Der Rand des Muttermundes kann sich je nach Zyklusphase unterschiedlich anfühlen.

Eine harte Beschaffenheit deutet dabei auf die unfruchtbaren Phasen im Zyklus hin, während die fruchtbaren Tage durch einen weichen Muttermund gekennzeichnet sind.

Zyklustracker einsetzen

Basaltemperatur messen, Zervixschleim beobachten, Muttermund ertasten: Das liest sich nicht nur stressig, sondern das ist es leider auch.

Wenn du Hilfe und gleichzeitig eine sehr sichere Bestimmung deiner fruchtbaren Tage haben möchtest, kann ich dir Zykluscomputer wie z.B. den cyclotest myWay oder das Ava Armband empfehlen.

Zwar sind diese Zyklustracker in der Erstanschaffung teuer. Auf der anderen Seite kannst du diese Geräte viele Jahre sowohl bei Kinderwunsch und teilweise auch zur Verhütung verwenden.

Da es keinerlei Folgekosten gibt und die Pille, Spirale oder auch Ovulationstests genauso Geld kosten, macht eine Anschaffung definitiv Sinn.

Sex während der fruchtbaren Tage

Nach einiger Zeit der Beobachtung und des Übens wirst du nach und nach immer besser einschätzen und berechnen können, wann deine fruchtbarsten Tage sind.

Gleichzeitig geht es darum, diese fruchtbaren Tage aktiv für Euren Sex zu nutzen.

Bitte sei nicht zu frustriert, wenn es nicht sofort mit einer Schwangerschaft klappt.

Es kann durchaus einige Monate bis zu einem Jahr dauern, bis du schwanger bist.

Spätestens nach einem Jahr des ungeschützten Geschlechtsverkehrs  an den fruchtbaren Tagen ohne Erfolg sollte ein Gespräch mit dem Frauenarzt erfolgen.

Bei Frauen über 35 Jahren wird hierzu bereits nach 6 Monaten geraten.

Auch dein Partner sollte seine Zeugungsfähigkeit testen lassen. Denn Unfruchtbarkeit betrifft Frauen und Männer prozentual zu gleichen Teilen.

Du findest hier auf meinem Kinderwunsch Blog viele Tipps zum Thema Spermiogramm Werte, Spermiogramm Kosten und nicht zuletzt wie man die Spermienqualität verbessern kann.

Bei Problemen warte bitte nicht zu lange, um deine Fruchtbarkeit und die deines Partners durch einen Facharzt untersuchen zu lassen.

Hast du Fragen zu meinem Artikel fruchtbare Tage der Frau? Schreibe mir gerne.

Herzliche Grüße

Silke

Weiterlesen:

Von |2020-04-13T20:37:04+02:004. April 2020|27 Kommentare

Wie lange dauert der Eisprung?

Wie lange dauert der Eisprung? Diese Frage hat mir heute Franzi geschickt, denn sie versucht seit einigen Monaten schwanger zu werden.  In diesem Artikel möchte ich ihr und dir eine Antwort geben.

Eisprung: Was in deinem Körper passiert

Oft versteckt sich hinter der Frage, wie lange der Eisprung dauert, die Unsicherheit, wann genau im Zyklus der Eisprung stattfindet und wie viele Tage man als Frau fruchtbar ist.

Weißt du, was jeden Zyklus in deinem Körper passiert?

Wenn nicht, nimm dir bitte kurz die Zeit. Es lohnt sich!

Wie lange dauert der Eisprung?

In jedem Zyklus bereitet sich dein Körper darauf vor schwanger zu werden.

Eine Gruppe von kleinen Antralfollikeln (2 bis 10 mm kleine Eibläschen) werden durch das follikelstimulierende Hormon FSH angeregt und fangen an zu wachsen.

Diese Follikel sind mit einer Flüssigkeit und einem losen Geflecht von Granulosa Zellen gefüllte Eibläschen, die nur ein Ziel verfolgen:

Sie wollen wachsen und reifen und zum Leitfollikel werden!

Da es nicht sinnvoll ist, dass sehr viele Eizellen gleichzeitig zum Eisprung kommen, kann sich nur ein Follikel durchsetzen.

Dieser Leitfollikel hängt die anderen Follikel während der Wachstumsphase in der ersten Zyklushälfte in seiner Größe und Entwicklungsreife ab. Gleichzeitig beginnt deine Gebärmutterschleimhaut unter dem Einfluss des Hormons Östrogen zu wachsen.

Der Follikel wächst immer weiter und bei einem mittleren Durchmesser von 22 bis 24 Millimeter platzt er auf und schleudert die darin enthaltene Eizelle in den Eileiter.

Der Eisprung selbst dauert nur einen kurzen Augenblick.

Nützliche Artikel: 

Wie lange ist die Eizelle befruchtungsfähig?

Nach dem Eisprung ist die Eizelle nur während der nächsten 12 Stunden optimal befruchtungsfähig, insgesamt überlebt die Eizelle maximal 24 Stunden. Entweder kommt es in dieser Zeit zu einer Befruchtung oder die Eizelle stirbt ab und wird bei deiner nächsten Periode zusammen mit der Gebärmutterschleimhaut ausgestoßen.

Kann man den Eisprung spüren?

Viele Frauen berichten von intensiven Eisprung Symptomen, andere spüren nur ein leichtes Ziehen rund um den Eisprung.

Die Dauer dieses sogenannten Mittelschmerzes wird dabei oft von wenigen Sekunden bis zu 48 Stunden beschrieben.

Es gibt auch Frauen, die von tagelangem Mittelschmerz während und nach dem Eisprung berichten.

Wichtig ist, dass wenn du keinen Mittelschmerz spürst, das nicht bedeuten muss, dass du keinen Eisprung hast. Es gibt viele Frauen, die nichts von ihrem Eisprung bemerken.

Wie lange bist du fruchtbar?

Nach dem Eisprung ist die Eizelle bis zu 24 Stunden befruchtungsfähig. Sie befindet sich in einem deiner Eileiter und bewegt sich in Richtung Gebärmutter fort. Das Fruchtbarkeitsfenster der Eizelle ist damit extrem klein. Allerdings können die Spermien deines Partners bis zu 5 Tage in deinem Körper überleben und damit verlängert sich deine fruchtbare Zeit pro Zyklus auf 5 bis 6 Tage. 

Damit wird klar, warum es sinnvoll ist, bereits vor dem Eisprung Sex zu haben! Denn die Spermien deines Partners können in deinem Körper auf den Eisprung warten. Auch nach dem Eisprung kann Sex zu einer Schwangerschaft führen, denn die Spermien schwimmen innerhalb kürzester Zeit durch die Gebärmutter und den Eileiter zur Eizelle, um sie dort zu befruchten.

Fazit: Wann sind deine fruchtbaren Tage?

Dein Fruchtbarkeitsfenster dauert bis zu 6 Tage! Deshalb lass dich nicht unter Zeitdruck setzen und konzentriere dich darauf dein Fruchtbarkeitsfenster möglichst genau zu ermitteln.

Du kannst hierzu Ovulationstests oder einen Zykluscomputer oder Zyklustracker einsetzen. Auch die Methoden der natürlichen Familienplanung (NFP) kann ich dir empfehlen. Hierzu brauchst du lediglich ein Basalthermometer, um deine Basaltemperatur und auch deinen Zervixschleim auszuwerten.

Bei Fragen kannst du dich gerne bei mir melden. 

Herzliche Grüße

Silke

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Foto: Bigstockphoto.com/ © guniita

Von |2020-03-23T01:20:42+02:0022. März 2020|16 Kommentare

Schwangerschaftstest negativ: Trotzdem schwanger?

Du hast einen negativen Schwangerschaftstest gemacht und fragst dich, ob du vielleicht trotzdem schwanger bist? In diesem Artikel erfährst du, welche Faktoren zu einem falsch negativen Testergebnis führen können.

Der Schwangerschaftstest ist negativ

Du kennst bestimmt diese Situation: Dein Schwangerschaftstest ist negativ und trotzdem ist da dieser Gedanke in deinem Kopf, dass du doch schwanger sein könntest.

Und dieser Gedanke hält sich hartnäckig und lässt sich einfach nicht verscheuchen: Bin ich vielleicht doch schwanger?

Du hast Hoffnung und selbst nachdem deine Periode eingesetzt hat, ist dieser Gedanke immer noch präsent. Oder aber du hast mittlerweile die komplette Panik, weil du aktuell definitiv kein Kind haben willst.

Und dein Kopfkino produziert diese Gedanken immer weiter: Vielleicht hat der Schwangerschaftstest nicht richtig gemessen? Vielleicht hätte ich mich für einen anderen Schwangerschaftstest entscheiden sollen? Es gibt die vielen Fälle, in denen Frauen nach einem negativen Schwangerschaftstest trotzdem schwanger waren …

Nützliche Artikel:

Schwangerschaftstest negativ: Trotzdem schwanger?

Um es gleich klar zu sagen: Das Szenario „Schwangerschaftstest negativ – trotzdem schwanger“ ist tatsächlich möglich. Denn ein negativer Schwangerschaftstest bedeutet nicht automatisch, dass du tatsächlich nicht schwanger bist.

Zwar sind Schwangerschaftstests für zu Hause (sogenannte Heimtests) durchaus zuverlässig und in den meisten Fällen bedeutet ein negativer Schwangerschaftstest auch, dass du nicht schwanger bist. Aber es gibt Situationen, in denen Frauen ein sogenanntes falsch negatives Ergebnis erhalten.

Folgend will ich dir die möglichen Szenarien für einen falsch negativen Schwangerschaftstest vorstellen.

Deine Periode hat noch nicht eingesetzt

Wenn der Schwangerschaftstest negativ ist, aber deine Periode noch nicht eingesetzt hat, gibt es trotzdem die Chance auf eine Schwangerschaft.

Deshalb teste bitte mit Morgenurin in 2 bis 3 Tagen nochmal.

Sollte der Test wieder negativ und deine Periode deutlich überfällig sein, nimm Kontakt zu deinem Frauenarzt auf. Dies gilt auch für alle Situationen, in denen du Beschwerden oder Schmerzen hast.

Sobald deine Monatsblutung eingesetzt hat ist die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft eher gering.

Es kann allerdings sein, dass du doch schwanger bist und die Blutung darauf hinweist, dass deine Schwangerschaft nicht intakt ist und du gerade eine sehr frühe Fehlgeburt erlebst.

Manchmal gibt es auch Blutungen in der Frühschwangerschaft (z.B. durch eine  Gelbkörperschwäche), die zu einer Blutung führen kann. 

Deshalb gilt: Solltest du den Verdacht haben schwanger zu sein und gleichzeitig Blutungen haben, kontaktiere bitte deinen Frauenarzt.

Lieber einmal zu oft anrufen und sich fachlichen Rat abholen.

Vielleicht hast Du auch schon einmal von einer Einnistungsblutung und dem Einnistungsschmerz gehört.

Allerdings ist die Einnistungsblutung meist eine Blutung mit sehr wenig Blut, nicht zu vergleichen mit einer normal starken Regelblutung.

Du hast den Schwangerschaftstest zu früh gemacht

Ein Schwangerschaftstest liefert dann ein sehr zuverlässiges Ergebnis, wenn du mit dem Test wartest, bis deine Periode fällig ist.

Es gibt sehr gute und zuverlässige Schwangerschaftsfrühtests. Ich selbst benutze die Schwangerschaftstests von Femometer, aber auch die einfachen Teststreifen z.B. von Femometer mit App oder von MediVinius sind richtig gut und deutlich günstiger.

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Beachte bitte: Selbst ein Schwangerschaftsfrühtest kann dir ein falsch negatives Ergebnis anzeigen, wenn du den Test zu früh d.h. mehrere Tage vor dem Ausbleiben deiner Monatsblutung durchführst.

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Wenn dein Zyklus beispielsweise regelmäßig 28 Tage lang ist, bekommst du dann ein relativ zuverlässiges Ergebnis, wenn du mit dem Schwangerschaftstest mindestens bis zum 28. Zyklustag wartest. Frühere Tests können ein sicheres Ergebnis anzeigen, sie müssen es aber nicht!

Das Schwangerschaftshormon hCG verdoppelt sich in der Frühschwangerschaft ca. alle 2 bis 3 Tage.

Wenn du 3 oder 4 Tage vor deiner fälligen Periode getestet hast, ist das im Hinblick auf ein wirklich sicheres Testergebnis oftmals zu früh!

Dein Schwangerschaftstest misst die Höhe des hCG im Urin. Selbst wenn du dich für einen Schwangerschaftsfrühtest entschieden hast, kann es sein, dass du schwanger bist, dein Test aber nicht sensitiv genug ist, um die vorhandene Menge hCG nachzuweisen.

Dein Zyklus ist nicht regelmäßig

Hast du einen regelmäßigen Zyklus und weißt genau, wann deine Periode einsetzten müsste?

Wenn nicht, kann es sein, dass du den Test aufgrund deiner falschen Annahme zu früh gemacht hast.

Je besser du um deinen Zyklus Bescheid weißt, umso besser kannst du beurteilen, wann dein Eisprung und deine fruchtbaren Tage sind.

In meinem Artikel Fruchtbare Tage der Frau: Wann bist Du am fruchtbarsten? habe ich beschrieben, wie du deine fruchtbaren Tage bestimmen kannst. Du kannst auch einen Zyklus Tracker einsetzen, ich selbst habe bisher den mySense und myWay, das Ava Armband und breathe ilo getestet und bin sehr zufrieden damit. Eine Übersicht (auch mit Zyklustrackern in verschiedenen Preiskategorien) findest du in meinem Artikel Zykluscomputer im Test oder in meinem Basalthermometer Test. Der Femmarkt boomt aktuell und das bedeutet, dass es einen guten Zyklustracker für wirklich kleines Geld gibt. Die Anschaffung lohnt sich, bei Fragen melde dich gerne bei mir.

Du hast den Schwangerschaftstest nicht richtig durchgeführt

Auch beim Schwangerschaftstest können Fehler passieren:

Du hast z.B. nicht genug Urin beim Testen verwendest, den Teststreifen nicht richtig eingetaucht oder nicht lange genug abgewartet, bevor du das Ergebnis abgelesen hast. All das kann ein falsch negatives Testergebnis produzieren.

Viele Schwangerschaftstests haben eine Kontrolllinie, die dir anzeigt, ob dein Test funktioniert hat oder nicht. Lies bitte auch vor der Durchführung des Tests die Packungsbeilage und prüfe das Mindesthaltbarkeitsdatum deines Schwangerschaftstests.

Du hast nicht mit Morgenurin getestet

Die meisten Schwangerschaftstests empfehlen, dass der Test mit dem konzentrierten Morgenurin durchzuführen ist.

Testest du am Nachmittag oder Abend kann dies gerade in der Frühschwangerschaft zu einem falsch negativen Testergebnis führen obwohl du schwanger bist.

Bitte teste mit Morgenurin direkt nach dem Aufstehen!

Sollte sich dein negatives Testergebnis bestätigen, verliere bitte nicht den Mut!

Mit jeder Periode beginnt ein neuer Zyklus und damit auch eine neue Chance schwanger zu werden.

Solltest du dir kein Kind wünschen, dann hast du dieses mal wirklich Glück gehabt. Überlege bitte, wie du in Zukunft besser verhüten kannst.

Herzliche Grüße

Silke

Weiterlesen:

Von |2020-04-07T21:40:18+02:0022. März 2020|81 Kommentare