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Gewünschtestes Wunschkind komm 2017!

Liebe Mädels, das neue Jahr hat begonnen und wir haben ein großes Ziel vor Augen:

Du wirst dieses Jahr schwanger!

Gewünschtestes Wunschkind komm 2017 – das ist das Ziel und dafür werde wir zusammen arbeiten.

Ich habe bereits meine Ärmel hochgekrempelt und stecke voller Kraft und Tatendrang. Und ich freue mich auf den gemeinsamen Weg und auf die Begegnung mit dir.

Ich bitte dich, dasselbe zu tun und dich von meinem Optimismus anstecken zu lassen. Je nachdem wie lange du schon versuchst schwanger zu werden bist du vielleicht sehr frustriert und traurig.

Trotzdem mag ich dich bitten nicht aufzugeben. Der Weg ist nicht zu Ende und es sind noch lange nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft.

Du bist NOCH NICHT schwanger

Das NOCH NICHT ist hier wichtig, denn ich bin überzeugt, dass du nicht aufgeben, sondern vielmehr diese große Herausforderung weiter annehmen solltest.

Und du kannst das, davon bin ich überzeugt.

Ich bin so froh, dass du meinen Blog gefunden hast.

Und wo immer du gerade auf deinem Kinderwunschweg stehst und was du bisher erlebt hast: Ich möchte, dass wir den weiteren Weg zusammen gehen und gemeinsam herausfinden, was es für dich braucht, um schwanger zu werden.

Ich werde dafür hart arbeiten und nicht nachlassen, bis wir das Ziel greifen und den Weg zu deinem Kind vor Augen haben.

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Sei hoffnungsvoll bald guter Hoffnung zu sein

Heute bin ich über einen Spruch gestolpert, mit dem ich wenig einverstanden bin.

„Ein Kind kann man sich nicht verdienen, man empfängt es.“

Mal abgesehen davon, dass ich wenig bis gar nichts von Sätzen dieser Art halte, glaube ich, dass dieser Satz inhaltlich einfach nur falsch ist.

In der Tat empfängt eine Frau ein Kind.

Allerdings suggeriert dieser Spruch in meinen Augen, dass man dafür weder etwas tun kann noch sollte.

Dieser Haltung muss ich deutlich widersprechen.

Selbstverständlich kann man sich kein Kind verdienen.

Allerdings sollte eine Frau mit Kinderwunsch auch nicht die Hände in den Schoß legen und auf die Empfängnis warten.

Vielmehr glaube ich, dass der Kinderwunschweg mit einem Puzzle oder einem Mosaik vergleichbar ist, bei dem man nach und nach die einzelnen Teile finden und zusammenstecken muss.

Loszulassen, Stress abzubauen und Enttäuschung und Trauer ins Positive zu wandeln ist sicherlich ein wichtiger Teil. Und sicherlich fokussiert der Spruch auf diese Aufgabe. Und wenn es klappt, dass eine Frau lernt loszulassen und dann schwanger wird, umso besser.

Doch ich glaube, dass dies bei vielen Paaren nur ein Puzzleteil ist, das um weitere ergänzt werden kann, um das Ziel zu erreichen.

Gewünschtestes Wunschkind: Der Kinderwunsch besteht aus vielen einzelnen Teilchen

Gewünschtestes Wunschkind: Alle Puzzleteile müssen zusammenpassen!

Gewünschtestes Wunschkind und das Thema Empowerment

Kennst du den Begriff Empowerment?

Ich liebe diesen Begriff und den Ansatz dahinter und auf Kindeshalb geht es in der Tat um Empowerment.

Genauer gesagt um dein Empowerment!

Gerne will ich versuchen dich mit all der Kraft und dem Wissen auszustatten, um Gefühle der Machtlosigkeit zu überwinden und um deine Optionen zu nutzen.

Unerfüllter Kinderwunsch bedeutet oft eine lange Leidenszeit und viele Frauen und Paare fühlen sich macht- und hilflos.

Doch dies muss nicht so sein oder bleiben. Auf Kindeshalb teile ich mein Wissen und viele gesammelte Tipps und Erfahrungsberichte mit dir.

Denn nur wer um die Zusammenhänge und seine Möglichkeiten bei unerfülltem Kinderwunsch weiß, kann kluge Entscheidungen treffen.

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Gewünschtestes Wunschkind: Wir sind auf dem Weg zu dir

„Ein Kind kann man sich nicht verdienen, man empfängt es.“

Stimmt, es geht bei unerfülltem Kinderwunsch nicht ums Verdienen.

Es geht aber darum, sich auf den Weg zu machen und möglichst viele Chancen zu sehen und wahrzunehmen.

Es bedeutet Verantwortung für die eigenen Gesundheit zu übernehmen, den eigenen Zyklus zu verstehen, Fragen zu stellen und Nachforschungen anzustellen. Und bei einer Kinderwunschbehandlung gilt es sich umfassend über die Methoden, die Kosten und die Chancen zu informieren.

Es besteht für dich die Aufgabe deinen Weg zu deinem Kind zu finden. Und manchmal wartet dein Kind auf einem Weg, den du erstmal gar nicht in Betracht gezogen hast.

Mach dich umfassend zum Thema Fruchtbarkeit schlau.

Lese Bücher, Artikel oder die vielen Beiträge hier auf meinem Blog.

Sei mutig, „empower yourself“.

Kindeshalb: Der Kinderwunsch Ratgeber

Je nachdem, wo du dich auf deinem Kinderwunschweg gerade befindest, findest du auf Kindeshalb Tipps zum Thema Eisprung & fruchtbare Tage bestimmen, Ovulations- und Schwangerschaftstests oder aber homöopathische Hilfen bei Kinderwunsch.

Aber auch das Thema künstliche Befruchtung in einer Kinderwunschklinik und andere Alternativen findet großen Raum hier.

Und nicht zuletzt geht es um die „Herren der Schöpfung“ und das Thema Spermienqualität- und Spermienverbesserung.

Hier kommen einige der beliebtesten Artikel auf Kindeshalb:

Ovulationstest: Eisprung & fruchtbarste Tage bestimmen

Einnistungsschmerz: Kann man die Einnistung spüren?

Folsäure bei Kinderwunsch: Was du unbedingt wissen musst

HCG Tabelle Urin: Schwangerschaftstest ab wann möglich?

Spermienqualität verbessern: Beste Tipps für bessere Spermien

Menschen hautnah Sehnsucht Kind: Ein Interview mit Janine

10 Schwangerschaftsanzeichen: Bist du schwanger?

Ich will dich mit all meiner Kraft auf deinem Kinderwunschweg unterstützen. Denn ich weiß nur zu gut, dass dies kein einfacher Weg ist. Aber es ist ein Weg, der gelingen kann und auf den du später im Rückblick stolz sein kannst.

Gewünschtestes Wunschkind komm 2017: Lass uns entschlossen und mutig den Kinderwunschweg im neuen Jahr gehen.

Ich unterstütze dich und stehe für alle deine Fragen jederzeit bereit.

Herzliche Grüße

Silke

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Warten bei Kinderwunsch sucks!

Foto: Pixabay: Public Domain Pictures, 422737

2017-06-12T02:10:40+00:00 Kategorien: Kinderwunsch Blog|Tags: |8 Kommentare

Über den Autor:

Mein Name ist Silke und Kindeshalb ist mein Blog für Frauen mit Kinderwunsch. Wenn du Tipps und neue Inspiration für deinen Kinderwunschweg suchst, bist du hier genau richtig. Schau dich um, bei Fragen melde dich gerne!

8 Kommentare

  1. lillidali_20@yahoo.de 1. März 2017 um 14:33 Uhr - Antworten

    Hallo Silke,

    ich bin auf deinen Blog über die Suchfunktion bei Google „Biochemische Schwangerschaften“ gestoßen… Schön wie du das hier alles gestaltest und schön, wie du hier Mut machst…man fühl sich hier richtig wohl :-)

    Ich bin zur Zeit an einem Punkt an dem Hoffen und Angst ganz nah beieinander liegen. Versuchen es seit 2014 und zu mehr als vier biochemischen Schwangerschaften hat es leider nicht gereicht! Nun liegt mir auch ein eventueller „Grund“ dafür vor (erhöhte Killerzellen in der GM) aber da ich allergisch gegen Erdnüsse bin und die Infusion die hier in Frage kommen würde nicht für mich in Frage kommt, bin ich nun genauso weit wie eben 2014 als ich noch nicht wusste woran es liegen könnte. Ich fühle mich von allen Ärzten irgendwie nicht ernst genommen und helfen konnte mir bisher auch nicht wirklich jemand…auf Anfrage ob eventuell Cortison helfen würde, wurde mir von abgeraten und das einzige was ich nun tun kann ist Omega 3 einzunehmen und zu warten ob es dieses mal eventuell gut geht…..wir versuchen es nun ab Februar 2017 wieder….aber die Angst dass es eben wieder passiert und man nie eine tolle Schwangerschaft genießen wird wird einfach immer größer…

    Sorry dass ich hier einfach so rum heule aber es tat nun irgendwie gut einfach mal alles von der Seele zu schreiben :-)

    LG

    • Silke.Schwekutsch 1. März 2017 um 20:52 Uhr - Antworten

      Liebe Lilli (ich nenne dich einfach mal so :-)),

      du brauchst dich nicht entschudligen für deinen Post. Weder bei mir noch bei all den anderen Leserinnen.
      Denn ich kann dir von mir bestätigen, dass ich deine Gefühlssituation sehr gut nachvollziehen kann und es sicherlich vielen anderen Mädels hier auf meinem Blog ähnlich geht.
      Eine biochemische Schwangerschaft ist sehr schmerzhaft und unendlich frustrierend und viele hier wissen das, nicht zuletzt weil sie es selbst erlebt haben.

      Übrigens freut es mich sehr, dass du dich auf meinem Blog wohl fühlst. Und vielleicht tröstet es dich ein klein wenig, dass hier mittlerweile sehr viele Frauen unterwegs sind, die das gleiche Ziel wie du vor Augen haben.

      Spontan hast du mich mit deinem Kommentar an eine Freundin erinnert, die ich während meiner Kinderwunschzeit kennengelernt habe. Ich hatte damals Kontakt zu mehreren Frauen über ein Kinderwunsch Forum aufgenommen und irgendwann haben wir auch angefangen uns zu treffen. Diese Freundin war in reproduktionsmedizinischer Behandlung, da das Spermiogramm ihres Mannes sehr schlecht war und man keine Chance sah, dass es auf natürlichem Wege klappen könnte. Nach mehreren negativen Versuchen und weiterer Ursachensuche kam dann noch eine immunologische Diagnose hinzu. Sie hatte offenbar zu viele Killerzellen und wollte sich deshalb bei Frau Reichel-Fentz behandeln lassen. Die ersten Schritte hierzu waren bereits gemacht und der Plan stand.

      Dann, der Klassiker, fuhr sie mit ihrem Mann in den Skiurlaub und rief mich danach völlig aufgelöst an. Ihre Nachricht: Ich bin schwanger! Einfach so – ohne ICSI und ohne immunologische Behandlung.

      Ich habe sie später getroffen und erinnere mich sehr gut, wie wir beide völlig fassungslos vor ihrem geöffneten Kühlschrank standen. Darin lagen die ganzen Spritzen und Medikamente, die sie dort für ihre Behandlung gelagert hatte.

      Und sie war so wütend und aufgelöst, dass es lange Zeit gebraucht hat, bis sie überhaupt anfangen konnte sich über ihre Schwangerschaft zu freuen.

      Liebe Lilli, warum erzähle ich Dir diese Geschichte?

      Weil ich glaube, dass Du die Hoffnung nicht aufgeben solltest!
      Ich weiss, dass wir alle, wenn es nicht klappt, immer und immer wieder nach Ursachen suchen und umso heftiger ist es, wenn eine die Fruchtbarkeit einschränkende Ursache hinzukommt.
      Allerdings denke ich, dass dieses „Wenn, … dann, … Denken“ beim Kinderwunsch nur mäßig funktioniert und es so viele wunderbare Ausnahmen gibt, dass es nicht naiv ist zu hoffen und mit allem Mut an die eigene Familiengründung zu glauben.
      Mir selbst, das muss ich auch ehrlich sagen, ist die Reproduktionsimmunologie bis heute suspekt, da ich nicht wirklich klar habe, wie sehr diese immunologischen Vorgänge am Schwangerschaftsbeginn wirklich verstanden und erforscht sind.
      Allerdings will ich hierzu gerne die Studienlage sichten, denn ich denke, dass dass viele Frauen mit Kinderwunsch interessieren könnte.

      Ich will dich ermutigen an dich und deinen Körper zu glauben. Der Begriff „Killerzellen“ und das damit verbundene Bild ist für sich selbst schon wenig schwangerschaftsfördernd. Wenn ich an meine Freundin denke, dann war sie so wütend und traurig, weil sie bei ihrem Glauben an die ganzen Diagnosen und notwendigen Behandlungen völlig aus dem Blick verloren hatte, dass ihr Körper vielleicht doch sehr gut weiß wie er einen gesunden Embryo optimal fördern kann.

      Herzliche Grüße

      Silke

  2. Lilli 2. März 2017 um 9:12 Uhr - Antworten

    Hallo Silke,

    gut geraten, heiße Lilli….:-) Habe vor lauter „auskotzen“ vergessen mich vorzustellen :-)

    Danke für die wunderbare Geschichte deiner Freundin (wenn das einen nicht wieder mehr hoffen lässt, dann weiß ich auch nicht) Ich habe auch noch tiefsitzend das Gefühl, dass es klappen wird. Man ist einerseits natürlich auch wirklich erleichtert, dass nichts „schlimmeres“gefunden wurde und da das ganze mit diesen Killerzellen noch in der Forschung ist und alles noch gar nicht so bewiesen ist, lässt dies natürlich auch einen eher positiv denken aber nichts desto trotz hat man einfach diese Angst im Nacken, dass es wieder passiert und vor allem ist die biologische Uhr immer lauter am ticken (bin nun schon 33 und jünger wird man ja nicht :D ) Der Wunsch ist einfach riesengroß endlich Mami zu werden. Beim letzten Gespräch mit der Gynäkologin wurde mir von ihr nahegelegt mich vielleicht mal mit einer Adoption zu befassen und das hat mir in dem Moment irgendwie echt den Boden unter den Füßen weggezogen weil es für mich bisher nicht ansatzweise in diese Richtung ging und nun frage ich mich natürlich, ob ich mich wirklich damit beschäftigen sollte, weil mir nicht vergönnt sein wird selbst Mami zu werden und ich aufhören sollte Zeit „zu verschwenden“?! Wer hätte gedacht, dass es eines Tages so kompliziert werden würde ein Kind zu haben :-(

    Liebe Grüße

    • Silke.Schwekutsch 2. März 2017 um 19:08 Uhr - Antworten

      Liebe Lilli,

      ja, das Alter ist ein großes Thema. Wobei ich selbst 3 Monate vor meinem 40. Geburtstag nochmal Mutter geworden bin und das auch mit wenig positiver Diagnose.

      Damit will ich nun aber nicht dazu ermuntern bis 40 zu warten. Ich will nur sagen, dass die Wahrheit wie so oft im Leben irgendwo dazwischen liegt und dass du mit 33 Jahren natürlich noch alle Möglichkeiten hast.

      Ich beschäftige mich seit Tagen gedanklich mit der Frage, wie man die Herausforderungen bei Kinderwunsch beschreiben kann.
      Es geht um den Wunsch Mama zu werden (und natürlich Papa), es geht um sehr viele Gefühle wie Angst, Sorge, dann wieder Zuversicht und Hoffnung.
      Und ich glaube mittlerweile, dass es wesentlich darum geht, den eigenen, ganz individuellen Weg zum Kind zu finden.

      Ich kann mir gut vorstellen, dass du geschockt vom Vorschlag deiner Frauenärztin warst. Wäre mir vermutlich ganz ähnlich ergangen.
      Sie hat es sicherlich gut gemeint und wollte dir eine neue Perspektive aufzeigen. Gleichzeitig ist diese Perspektive so anders als die, die wir alle in uns tragen, wenn wir an eine Familiengründung denken.

      Letzendlich ist wirklich die Frage, welche Wege du weiter gehen möchtest. Dabei ist es auch möglich mehrere Wege parallel ins Auge zu fassen. Es gibt mittlerweile tatsächlich so viele Möglichkeiten Eltern zu werden, die Frage ist nur, welche davon für Euch in Frage kommen. Auch das ist ein langer Weg, denn man muss ganz neu und anders denken.

      Ich selbst habe mir während meiner Kinderwunschzeit keine Adoption vorstellen können. Ich wollte selbst schwanger werden und meinem Kind das Leben schenken. Und ich hatte Glück und es hat geklappt.

      Heute denke ich etwas anders darüber, vielleicht auch, weil ich mittlerweile so viele andere Familienmodelle kennengelernt habe. Und das nicht nur in der Theorie, sondern ganz real durch Menschen, die dieses Modell leben und damit glücklich sind.

      Wir haben beispielsweise im Football Team unseres großen Sohnes ein lesbisches Paar, dass einen mexikanischen Jungen adoptiert hat. Und die sind einfach nur Familie und es geht darum, diesem Kind alles zu geben, was es braucht, um gesund zu wachsen und eine gute Zukunft zu haben. Da fühlt sich nichts seltsam oder komisch an. Vielleicht auch aus der Erfahrung heraus, dass nach dem Kinderwunsch und der Geburt die nächste riesengroße Aufgabe auf einen wartet.

      Ich weiß nicht, ob alternative Wege für dich denkbar sind?! Dabei musst du ja ein eigenes Schwanger werden nicht aufgeben. Auch hier gibt es die vielen Geschichten,bei denen es plötzlich doch geklappt hat. Ich habe vor einigen Tagen noch über eine Studie geschrieben, die nachweisen konnte, dass 40% der Paare mit idiopathischer Sterilität (also die nicht schwanger werden und man aber keine Einschränkungen der Fruchtbarkeit finden kann) nach 2,5 Jahren „einfach so“ ohne Kinderwunschbehandlung dann doch schwanger sind.

      Wenn du das Gefühl hast, dass du Zeit verschwendest, dann ist die Frage, was du tun kannst, damit sich dieses Gefühl auflöst.

      Auch das ist eine große Frage: Wie kann man die Kinderwunschzeit sinnvoll nutzen? Und was bedeutet sinnvoll für dich ganz individuell?

      Herzliche Grüße

      Silke

  3. Lilli 3. März 2017 um 14:06 Uhr - Antworten

    Liebe Silke,

    alles was du schreibst hört sich so voller positiver Energie an. Danke dafür! Mein Partner und ich haben uns entschieden es dieses Jahr noch weiterhin zu versuchen und sollte es dann nicht klappen, werden wir uns mal andere Wege etwas genauer anschauen. Noch will ich die Hoffnung nicht aufgeben, dass mein Körper es doch noch schafft. Mal sehen. Ich danke Dir für dein offenes Ohr und für die Möglichkeit hier sich alles mal von der Seele schreiben zu können/dürfen…das tat wirklich gut :-) Ich bin gespannt ob ich bald schon „Gewünschtestes Wunschkind komm 2017“ in die Tat umsetzen kann :-D

    • Silke.Schwekutsch 3. März 2017 um 19:18 Uhr - Antworten

      Gerne geschehen! :-)

      Du machst das richtig, vertraue deinem Gefühl und deinem Körper.

      Gewünschtestes Wunschkind komm 2017! Das ist ernst gemeint mit vielen Ausrufezeichen!

      Auch wenn ich selbst nur eingeschränkt an überirdische Dinge glaube, kann man sich diesen Satz ruhig immer wieder sagen.
      Als Signal an den eigenen Körper, aber auch als wirklichen Ruf an die kleine Seele, die gerade irgendwo ist und vielleicht ebenfalls nach dem richtigen Weg sucht.

      Herzliche Grüße

      Silke

  4. Eva 14. März 2017 um 12:16 Uhr - Antworten

    Hallo Silke,

    ich bin in den letzten Tagen auf deinen Blog gestoßen, und habe schon viele deiner Beiträge gelesen. Vielen Dank! Selten habe ich mich so verstanden gefühlt und mir so oft gedacht: ja genau so geht es mir im Moment!

    Ich warte seit 10 ÜZ auf mein 2 .Wunschkind. Und ich hatte so sehr gehofft, dass es 2017 auf die Welt kommen würde, damit mein Sohn bald ein kleines Geschwisterchen hat. Aber dafür wird es schön langsam knapp… Natürlich kommt es auch nicht so sehr darauf an, ob das Kind nun einen Monat früher oder später kommt, und ich hoffe jetzt einfach auf eine Schwangerschaft 2017. Aber heut morgen, als ich meinen kleinen Sohn in die Kita fuhr, und mal wieder dachte, wie viel Glück ich doch eigentlich habe, ihn zu haben und dass ich gar nicht so traurig sein darf, weil es mit dem zweiten Kind noch nicht geklappt hat, kam in mir ganz plötzlich eine riesige Panik auf: Was wenn es gar nicht einfach nur länger dauert, was wenn es einfach nie klappt? Wenn der Wunsch nach dem zweiten Kind (und der ist trotz meines wunderbaren Sohnes eben genauso groß wie beim ersten) einfach ein unerfüllter Wunsch bleibt?

    Ich weiß, es ist noch viel zu früh aufzugeben, wir waren noch nicht beim Arzt, schon gar nicht in einer Kinderwunschbehandlung, es gibt noch so viele Chancen, ich weiß, aber diese Angst ist einfach da. Und ich weiß leider noch nicht, wie ich mit ihr umgehen kann.

    Ich wollte das nur einfach mal aufschreiben udn da mir auf diesem Blog schon so oft aus der Seele gesprochen wurde, fand ich, hier sei in guter Platz für meine Gedanken.

    Vielen Dank für deine aufbauenden Worte auf diesen Seiten!

    Eva

    • Silke.Schwekutsch 14. März 2017 um 20:46 Uhr - Antworten

      Liebe Eva,

      herzlichen Dank für deine Nachricht. Es freut mich sehr, wenn ich ein Feedback zu meinem Blog bekomme und damit erfahre, dass meine Gedanken zum Thema Kinderwunsch auf Resonanz treffen.

      Gleichzeitig sind deine Gedanken sehr wertvoll – danke fürs Teilen!

      Ich kann deine Ängste und deine Panik sehr gut nachvollziehen, denn ich weiß noch zu gut, wie sich das anfühlt. Vor ein paar Tagen habe ich einen Artikel zur ständigen Warterei bei Kinderwunsch geschrieben und wie sehr diese nervt. Noch viel härter finde ich allerdings die nackte Angst davor, dass sich der eigene Lebenstraum nicht erfüllt und man nicht die Familie leben kann, die in den eigenen Gedanken und tief im eigenen Herzen schon lange existiert.

      Die Sehnsucht nach einem Geschwisterkind kann genauso tief und stark sein wie nach dem 1. Kind. Ich weiss, dass viele Frauen, die noch kein Kind haben, dies oft nicht verstehen können. Aber die Gefühle sind genauso mächtig und haben damit die gleiche Berechtigung.

      Wie kann man umgehen mit diesen Gefühlen der Angst und Panik, dass das (2.) gewünschteste Wunschkind vielleicht nie kommen wird? Mir ist spontan ein Artikel eingefallen, den ich vor längerer Zeit geschrieben habe. Ich habe ihn deshalb gerade aktualisiert, hier findest du den Link dazu. Es geht darin um Gefühle der Angst und den Schmerz vielleicht nie die Familie leben zu können, die man sich sehnlichst wünschst. Vielleicht kennst du ihn schon, gerne will ich dir die darin beschriebene Übung ans Herz legen.

      Es gibt leider kein Rezept, um schwierige Gefühle bei Kinderwunsch „wegzumachen“. Sie gehören dazu und überfallen einen nur leider gerade oft dann, wenn man so gar nicht damit rechnet.
      Gleichzeitig gibt es aber auch viele positive Gefühle und in deinem Fall den lebendigen Beweis, dass du allen Grund hast weiter zu hoffen, dass du bald wieder schwanger bist.

      Dein Körper weiß sehr gut wie er schwanger werden und wie er ein Baby beim Wachsen auf beste Art unterstüzen kann. Er hat es dir bereits einmal auf wundervolle Art bewiesen.
      Schau immer wieder auf diese Erfahrung zurück und vertraue deinem Körper!

      10 ÜZ sind eine lange Zeit, ABER sie sind durchaus noch in der Norm. Man sagt, dass bis zu einem Jahr „Wartezeit“ ok sind und dass man danach erste Untersuchungen beim Frauenarzt angehen sollte.
      Ich würde nicht gleich an eine Kinderwunschbehandlung denken. Warum?

      Und auch zum Aufgeben gibt es keinen Grund. Im Gegenteil, ich bin guter Hoffnung, dass sich deine (und eure)Wartezeit lohnen wird.

      Herzliche Grüße

      Silke

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