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Mein Kind ist tot: Sternenkinder 2016

Meine lieben Leserinnen und Leser,

seit vielen Tagen geht mir der Gedanke durch den Kopf, einen Blogartikel für die Sternenkinder 2016 zu schreiben.

Heute ist der 18. Juli 2016 und die Nachrichten in diesen Tagen sind geprägt von dem Tod  vieler Menschen beim dem Terroranschlag in Nizza.

Auch viele Kinder sind unter den Verstorbenen.

Die Fassungslosigkeit ist groß und genauso grenzenlos ist die Hilflosigkeit gegenüber dem Geschehenen.

Parallel, fast unbemerkt und leise findet der Tod und das Sterben vieler weiterer Kinder statt.

Ich denke an all die Kinder, die in diesem Jahr 2016 in der Schwangerschaft, um die Geburt oder in der frühen Lebenszeit sterben mussten.

Und ich denke an die vielen Eltern, Angehörigen und Freunde, die den frühen Verlust eines Kindes in diesem Jahr irgendwie verkraften müssen.

Das Jahr 2016 ist erst zur Hälfte um.

Gerne möchte ich meine Aufmerksamkeit auch den Menschen schenken, die wissen, dass ihr Kind bald sterben wird.

Oder die es noch nicht wissen und die in den nächsten Monaten eine der schmerzhaftesten Erfahrungen in ihrem Leben machen werden.

So, wie die Angehörigen der toten Kinder in Nizza.

Sie haben jetzt ein Sternenkind.

Mein Kind ist tot: Sternenkinder 2016

Der Tod und das Sterben stellen eine Realität in unserem Leben dar.

Und wir alle ringen und kämpfen, um mit dieser Realität umzugehen.

Wir versuchen zu trauern und zu trösten.

Wir weinen, schreien oder sind ganz leise und fassungslos.

Wir zünden Kerzen an, legen Blumen am Grab nieder.

Wir schreiben Trauerkarten und fragen uns, wie wir den trauernden Angehörigen Hilfe anbieten können.

Es gibt viele Hilfsangebote für Betroffene, die helfen wollen, damit Trauernde nicht an diesen Erfahrungen zerbrechen.

Hilfsangebote für Trauernde wollen konkrete Hilfen zum Umgang mit Gefühlen, Fragen und Gedanken sein.

Sie wollen den Grundstein legen, um irgendwann wieder zu Hoffnung und zu neuem Lebenssinn zu finden.

So wichtig und wertvoll ich all diese Hilfen finde, so deutlich frage ich mich, was gerade zu Beginn trauernden Eltern helfen kann.

Denn zu Beginn der Trauer steht der Schock und die gefühlsmäßige Betäubung.

Das Geschehene ist nicht begreifbar, kaum fassbar und die Verzweiflung  grenzenlos.

Sternenkinder 2016: Wie der Trauer begegnen?                      

Mir fällt hier die alttestamentliche Geschichte von Hiob ein.

Du findest sie im Alten Testament, Hiob 2, 11-13.

Hiob hatte alles verloren.

Seine Kinder waren tot, sein Haus eingestürzt, sein ganzer Besitz verloren.

Geschwüre am ganzen Körper machten ihn krank.

11 „Als aber die drei Freunde Hiobs all das Unglück hörten, das über ihn

gekommen war, kamen sie, ein jeder aus seinem Ort: Elifas von Teman,

Bildad von Schuach und Zofar von Naama. Denn sie waren eins geworden

hinzugehen, um ihn zu beklagen und zu trösten.

12 Und als sie ihre Augen aufhoben von ferne, erkannten sie ihn nicht und

erhoben ihre Stimme und weinten, und ein jeder zerriss sein Kleid und sie

warfen Staub gen Himmel auf ihr Haupt

13 und saßen mit ihm auf der Erde sieben Tage und sieben Nächte und

redeten nichts mit ihm; denn sie sahen, dass der Schmerz sehr groß war.“

 

Aus diesem Abschnitt können wir unendlich viel über Trauerarbeit und Beileid erfahren.

Nachdem seine Freunde von seinem Schicksal erfahren hatten, machten Sie sich sofort auf den Weg zu ihm, um ihrem Entsetzen und ihrem Mitleid Ausdruck zu verleihen.

Sie gehen dem Schmerz und der Trauer nicht aus dem Weg.

Sie bringen ihre Fassungslosigkeit und ihr Mitleid zum Ausdruck.

Sie sagen nicht nur herzliches Beileid, schreiben nicht einfach eineKarte.

Sondern sie erheben ihre Stimmen, sprechen in anderer Tonlage, weinen,

lassen ihren Gefühlen freien Lauf, zerreißen die Kleider – zeigen alle Zeichen der Trauer, wie sie zu der damaligen Zeit üblich waren.

Und sie tun etwas wirklich Großes:

Sie schweigen!

Sieben Tage und sieben Nächte sitzen sie einfach bei Hiob.

Sie reden nichts mit ihm, sie halten seine Trauer aus.

Sie teilen seine Trauer und fühlen mit, wie groß der Schmerz ist.

Sternenkinder 2016: Die Trauer zusammen aushalten

Mich beeindruckt diese Geschichte.

Sie zeigt mir, wie ich mit der Hilflosigkeit der Eltern und Angehörigen, aber auch mit meiner eigenen Hilflosigkeit umgehen kann.

Sie liefert mir einen Handlungsleitfaden, um Betroffenen beizustehen.

Für sie da zu sein und das Geschehene auszuhalten.

Der Tod ist nicht zu begreifen.

Es bleibt nur, die schwere Zeit zu teilen, zusammenzustehen und die Hoffnung nicht aufzugeben, dass es irgendwann wieder neue Hoffnung geben wird.

Hast Du ein Sternenkind?

Oder kennst Du Menschen, die ein Sternenkind haben?

Was hilft Dir, wenn Du trauerst?

Herzliche Grüße

Silke

Weiterlesen:

Ich habe auf Kindeshalb einen Ordner für das Thema Sternenkinder eingerichtet.

Hier will ich nach und nach nützliche Informationen und Gedanken zusammentragen.

Sternenkinder 2015: Wie Abschied nehmen?

Trauersprüche für Sternenkinder

Fehlgeburt: Was du niemals sagen solltest!

 

 

Trauersprüche für Sternenkinder

Der Tod eines Kindes ist das Schlimmste, was Eltern passieren kann. Der Schmerz ist so unsagbar groß, der Verlust kaum zu begreifen. Vieles erscheint den Eltern plötzlich sinnlos und es gibt kaum eine Idee wie das Leben weitergehen kann. Vielmehr scheint die Zeit still zu stehen und nichts kann den Schmerz mildern.

Trauersprüche: Wie lässt sich das Unfassbare in Worte fassen?

Vielleicht bist Du selbst betroffen: Als Mutter, Vater, Geschwisterkind, Oma, Opa, Tante, Onkel, Freund oder Nachbar.

Und Du suchst nach Worten, die das Unglaubliche für einen kleinen Moment einfangen und zum Ausdruck bringen können.

Stöbere hier durch meine Sammlung.

Vielleicht findest Du einzelne Gedanken und Worte, die Dich berühren und Dir für wenige Momente etwas Last von der Seele nehmen.

Oder Du bist auf der Suche nach einem Trauerspruch für einen lieben Menschen, der sein Kind viel zu früh gehen lassen musste.

Gerne nehme ich auch neue Trauersprüche, Gedichte und Zitate hier auf.

Wenn Du einen noch nicht aufgeführten Trauerspruch kennst, dann schicke mir Text und Quelle per E-Mail zu und ich werde ihn ergänzen.

Trauersprüche für Sternenkinder können den Schmerz und die Trauer um das geliebte Kind nicht kleiner machen. Aber vielleicht können sie für einen kleinen Moment Gefühle der Trauer und des Mitgefühls einfangen und zum Ausdruck bringen.

Mit dir im Herzen - Gedichte für Sternenmütter. Mit Skulpturen von Andrea Ohlsen.

Inga Elisabeth Ohlsen - edition riedenburg - Auflage Nr. 2 (26.11.2016) - Taschenbuch: 92 Seiten

17,90 €

Trauersprüche für Sternenkinder: Formulierungshilfe und Inspiration

Diese Seite Trauersprüche für Sternenkinder soll eine Formulierungshilfe und gleichzeitig eine Quelle der Inspiration sein. Vielleicht suchst Du einen passenden Text für eine Traueranzeige oder für eine Trauerkarte.

Diese Textsammlung soll ein Begleiter sein für all die, die selbst betroffen sind oder die liebe Menschen kennen, die ein Kind zu den Sternen gehen lassen mussten.

Ich werde die Liste ständig erweitern und freue mich auf Vorschläge und Ergänzungen von Dir. Persönlich sehe ich mich nicht als Expertin zu den Fragen rund um den Tod von Kindern.

Aber wer kann das auch wahrhaftig von sich sagen? Ich persönlich glaube, dass sich der Tod nicht wirklich verstehen und erklären lässt.

Vielmehr bin ich auf der Suche nach Möglichkeiten, um trauernden Eltern und Angehörigen beizustehen und gemeinsam das Unfassbare auszuhalten.

Gerne möchte ich mit meinem Themenfeld Sternenkinder auf kindeshalb.de eine Berührung mit diesem wesentlichen Lebensbereich vieler Menschen, die um ein Kind trauern, anregen. Ich habe mich mit allergrößter Sorgfalt bemüht, dem Urheberrecht zu entsprechen und alle Autoren der Trauersprüche ausfindig zu machen.
Alle Inhalte sind entweder von mir selbst erstellt, frei verwendbar oder mit einer Quellenangabe versehen.

Solltest Du einen Fehler entdecken oder den Urheber eines der anonymen Trauersprüche kennen, bitte ich um eine Benachrichtig per E-Mail. Ich werde die Urheber dann umgehend nachtragen.

Trauersprüche für Sternenkinder

„Als der Regenbogen verblasste, da kam der Albatros; und er trug mich mit sanften Schwingen weit über die sieben Weltmeere.

Behutsam setzte er mich an den Rand des Lichtes. Ich trat hinein und ich fühlte mich geborgen.

Ich habe euch nicht verlassen, ich bin euch nur ein Stück voraus.

unbekannter Verfasser

„Gekämpft, gehofft und doch verloren.

Nun ruhe sanft, du gutes Herz. Dich leiden sehen und nicht helfen können war unser allergrößter Schmerz.“

unbekannter Verfasser

„Kleine Seele ich lass Dich gehn,
denn ich weiß, wir werden uns wiedersehn.“
unbekannter Verfasser

„Ich bin immer noch da.

Ich bin im Zimmer nebenan.

Was ich für euch gewesen bin, bleibe ich auch. Nennt mich weiterhin so, wie ihr mich immer genannt habt.

Redet mit mir, wie ihr immer mit mir geredet habt.

Betet, lacht und denkt an mich. Das Leben geht weiter, das Band zwischen uns ist nicht zerschnitten.

Warum sollte ich aus euren Gedanken verschwinden?

Ich bin nicht sehr weit weg, bloß auf der anderen Seite des Weges!“

Ulrike Ruf – fälschlich zugeschrieben oder Plagiat

„Wenn du jemals ein Kind verlierst,
wie es mir geschehen ist,
dann wirst du die andere Seite der Wahrheit kennen.
Du wirst verstehen, was es bedeutet, vernichtet zu sein
und doch jeden Tag aufzustehen
und den Kessel mit Wasser zu füllen.
Du wirst den Dampf aus dem Kessel steigen sehen und weinen.
Du wirst behaupten, es sei alles in Ordnung.
Du hast ein Staubkorn ins Auge bekommen. Das ist alles.
Auf der Straße werden Tränen auf den Gehsteig tropfen
und deine Schuhe füllen.
Sag, die Sonne schiene dir in die Augen.
Wenn du deine Trauer zeigst, vergeht sie nicht.
Wenn du sie verbirgst, vergeht sie nicht.
Sie ist für immer und ewig bei dir,
aber es gibt vielleicht eine Stunde,
in der du dich nicht erinnerst.
Einen Abend, an dem der Himmel blau wie Tinte ist.
Einen Nachmittag, an dem deine Tochter
hinter einer Grille herläuft, die sie niemals fangen wird.
Flüstere den Namen deines Babys.
Dann sei still!“

Verfasser unbekannt

„Das kostbarste Vermächtnis eines Menschen ist die Spur, die seine Liebe in unserem Herzen zurückgelassen hat.“

Irmgard Erath: Liebe ist stärker als der Tod, Groh Verlag 2003, S. 48.

„Trauer kann man nicht sehen,
nicht hören, kann sie nur fühlen.
Sie ist ein Nebel, ohne Umrisse.
Man möchte diesen Nebel packen und fortschieben,
aber die Hand fasst ins Leere.“

Unbekannter Verfasser 

„Das was ich für euch war, bin ich immer noch.

Gebt mir den Namen, den ihr mir immer gegeben habt.

Sprecht mit mir, wie ihr es immer getan habt.

Lacht weiterhin über das, worüber wir gemeinsam gelacht haben.

Denkt an mich.

Ich bin nur auf der anderen Seite des Weges.“

Unbekannter Verfasser

„Der Tod bedeutet nichts.

Ich bin nur über die Schwelle in den nächsten Raum gegangen. […] Ich warte auf dich – irgendwo in deiner Nähe. Alles ist gut.“

Henry Scott Holland

„Alles hat seine Zeit, es gibt eine Zeit der Freude, eine Zeit der Stille, eine Zeit des Schmerzes, der Trauer und eine Zeit der dankbaren Erinnerung.“

Anonymes Zitat bzw. mit  Abweichungen zu finden bei:

Christina Zacker: Richtiges Verhalten im Trauerfall. München 2005, S. 50

Zuschreibung oftmals an Dietrich Bonhoeffer

„Wenn ich in den Himmel schaue,
so denke ich an Dich,
du bist unser Stern,
denn wie auch das Leuchten der Sterne Millionen Jahre anhält,
so bleibt auch dein Leuchten in meinem Herzen,
und es verlischt erst in dem Moment,
in dem wir uns wiedersehen.“

Unbekannter Verfasser 

„An Tagen wie diesen wünscht man sich Unendlichkeit.

An Tagen wie diesen wünscht man sich noch viel mehr Zeit.“

Die Toten Hosen –  Tage wie diese (März 2012) – (nur der erste Satz)

 

„Eben noch da gewesen, eben noch gelacht, eben noch voller Zuversicht, eben noch geplant, eben noch gekämpft, plötzlich fort.“

unbekannter Verfasser

„Es geht nicht, dass ich bleib – mich ruft mein Stern“

Rolf Zuckowski: Hörspiel-Musical Der Kleine Tag (1999).

Text: Wolfram Eicke (Musik Hans Niehaus) Text PDF

„Es gibt einen See in der Anderwelt, drin sind alle Tränen vereint, die irgend jemand hätt‘ weinen sollen und hat sie nicht geweint.“

Michael Ende: Das Lied von der Anderwelt.

In: Trödelmarkt der Träume. Mitternachtslieder und leise Balladen. Stuttgart, Wien 1986, S. 99

„Es gibt Menschen, die wir in der Erde begraben aber andere, die wir besonders zärtlich lieben, sind in unser Herz gebettet.“

Honoré de Balzac: Die verlassene Frau. In: Die Lilie im Tal. Die verlassene Frau. Leipzig: Insel 1910, S. 343

„Es gibt nichts, was die Abwesenheit eines geliebten Menschen ersetzen kann.

Je schöner und voller die Erinnerung, desto härter die Trennung.

Aber die Dankbarkeit schenkt in der Trauer eine stille Freude.

Man trägt das vergangene Schöne wie ein kostbares Geschenk in sich.“

Dietrich Bonhoeffer– Widerstand und Ergebung. Briefe und Aufzeichnungen aus der Haft.

Hrsg. von Eberhard Bettge. München 1952, S. 131

„Es hat alles seine Zeit und alles Tun unter dem Himmel hat seine Stunde. Geboren werden hat seine Zeit, Sterben hat seine Zeit.“

Prediger Salomo 3,1-2 in der Übersetzung von Martin Luther

„Meine Zeit steht in deinen Händen.“

Psalm 31,16

„Gib uns deinen Frieden, Herr, an dem Tag, der keinen Abend kennt.“

Aurelius Augustinus – Stark verkürzt aus: Confessiones 13,35 (50)

„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Antoine de Saint-Exupéry– Der Kleine Prinz. Düsseldorf: Rauch 1977, S. 52

„Steh nicht an meinem Grab und weine.
Ich bin nicht dort.
Ich schlafe nicht.
Ich bin in den tausend
wehenden Winden.
Ich bin der Diamant,
der im Schnee glitzert.
Ich bin das Sonnenlicht
über dem reifen Korn.
Ich bin der sanfte Herbstregen.
Wenn Du in der morgendlichen Stille erwachst,
bin ich der Vogel,
der sich schnell in die Lüfte erhebt
und zwitschert.
Ich bin der Stern,
der in der Nacht scheint.
Steh nicht an meinem Grab und weine.
Ich bin nicht dort.
Ich bin nicht tot.“

American Indian

„Nicht die Jahre in unserem Leben zählen, sondern das Leben in unseren Jahren.“

Adlai Ewing Stevenson 

„Niemand ist fort, den man liebt, denn Liebe ist ewige Gegenwart.“

Stefan Zweig – Legende eines Lebens. Leipzig: Insel 1919, S. 149

„Unsere Toten sind nicht abwesend, sondern nur unsichtbar.

Sie schauen mit ihren Augen voller Licht in unsere Augen voller Trauer.“

Aurelius Augustinus

Laut Auskunft des Zentrums für Augustinus-Forschung der Universität Würzburg kein authentisches Augustinus-Zitat.

„Verstehen kann man das Leben nur rückwärts, leben muss man es aber vorwärts.“

Sören Kierkegaard

Verkürzung aus: Religion der Tat. Sein Werk in Auswahl. Hrsg. Eduard Oswald Geismar. Stuttgart: Kröner 1970, S. 76.

 

„Von guten Mächten wundersam geborgen, erwarten wir getrost was kommen mag.

Gott ist mit uns am Abend und am Morgen / und ganz gewiss an jedem neuen Tag.“

Dietrich Bonhoeffer– aus dem Lied „Von guten Mächten“ 7. Strophe – Auf dem Weg zur Freiheit.

Gedichte und Briefe aus der Haft. Berlin: Lettner Verlag 1954, S. 32.

„Weinet nicht, ich hab es überwunden, bin befreit von meiner Qual.

Doch lasst mich in stillen Stunden bei Euch sein so manches Mal.

Was ich getan in meinem Leben, ich tat es nur für Euch.

Was ich gekonnt hab‘ ich gegeben, als Dank bleibt einig unter Euch.“

Unbekannter Verfasser in:

Christina Zacker: Richtiges Verhalten im Trauerfall. München 2005, S. 56 f.

„Wenn die Füße zu müde sind, die Wege zu gehen, die Augen zu trübe, die Erde zu sehen, und wenn das Atmen zu schwer wird, dann sagt der Herr: ‚Komm heim zu mir.'“

Unbekannter Verfasser

„Warum hat Gott dich so früh geholt?
Er hat doch schon so viele Engel.“
Unbekannter Verfasser 

„Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne,

weil ich auf einem von ihnen lache.

Und wenn du dich getröstest hast, wirst du froh sein, mich gekannt zu haben.“

Antoine de Saint-Exupéry – Der kleine Prinz. 61. Aufl. Düsseldorf: Karl Rauch 2005, S. 87.

„Wenn durch einen Menschen ein wenig mehr Liebe und Güte, ein wenig mehr Licht und Wahrheit in der Welt war, hat sein Leben einen Sinn gehabt.“

Alfred Delp – Christ und Gegenwart. Bd. 3: Im Angesicht des Todes. Geschrieben zwischen Verhaftung und Hinrichtung 1944-1945.

Hrsg. von Paul Bolkovac. Frankfurt/M.: J. Knecht 1947, S. 179.

„Wenn Liebe einen Weg zum Himmel fände
und Erinnerungen Stufen hätten,
dann würden wir hinaufsteigen und dich zurückholen!“

Verfasser unbekannt

„Das einzige Wichtige im Leben
sind die Spuren von Liebe,
die wir hinerlassen,
wenn wir weggehen.“

Albert Schweitzer

„Ich bin gegangen, nur einen kleinen Schritt
und gar nicht mal weit.
Und wenn Du dorthin kommst, wo ich jetzt bin,
wirst Du dich fragen warum Du geweint hast.“

Verfasser unbekannt

„Die Trauer hört niemals auf,
sie wird ein Teil unseres Lebens.
Sie verändert sich und wir ändern uns mit ihr.“

Verfasser unbekannt

„Wie schön muss es erst im Himmel sein,
wenn er von außen schon so schön aussieht!“

Astrid Lindgren

„Die Hoffnung gibt die Kraft zum Weiterleben.

Die Liebe gibt die Stärke zum Überwinden der Trauer“

Augustinus

„Ihr seid jetzt traurig, aber ich werde euch wiedersehen.

Dann wird euer Herz sich freuen, und eure Freude wird euch niemand nehmen.“

Johannes 16,22

„Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren.“

Joh. Wolfgang v. Goethe

„Es schreit in mir.
Unvernehmbar,
außer in der Tiefe meiner Seele.
Von Augenblick zu Augenblick
halte ich fester,
und ich weiß,
wenn ich dich noch länger halte,
kann ich dich nie mehr gehen lassen.
Ungläubig habe ich innerlich geschrien,
als sie dich mir nahmen.
Meine letzte Chance, dich zu berühren,
dich zu halten und bei dir zu sein,
du ach so besondere Liebe,
die ich für all zu kurze Zeit kannte.
Und doch kenne ich dich für immer.“

Julie Fritsch, aus „Unendlich ist der Schmerz“, Köster Verlag, München

„Fern bei den Sternen
und doch so nah.“

Verfasser unbekannt

„Was man tief in seinem Herzen besitzt,
kann man nicht durch den Tod verlieren.“

Verfasser unbekannt

„Für die Welt bist du niemand,
aber für mich/uns bist du die Welt!“

Verfasser unbekannt

„Es geht nicht darum,
dem Leben mehr Tage zu geben,
sondern den Tagen mehr Leben.“

Cicely Saunders

„Trauer kann man nicht sehen,
nicht hören, kann sie nur fühlen.
Sie ist ein Nebel, ohne Umrisse.
Man möchte diesen Nebel packen und fortschieben,
aber die Hand fasst ins Leere.“

Verfasser unbekannt

„Der Weg war zu steinig,
der Berg war zu hoch,
die Kraft zu schwach
und der Atem zu kurz,
da nahmen dich die Engel
in die Arme und sprachen:
Komm Heim.“

Verfasser unbekannt

„Nur die Kinder wissen,
wohin sie wollen.“

Saint Exupery

„Ich bin nicht tot, ich tausche nur die Räume,
ich leb´ in euch geh´ durch eure Träume.“

Michelangelo Buonarroti

„Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust,
wird dir sein, als leuchten alle Sterne,
weil ich auf einem von ihnen wohne,
weil ich auf einem von ihnen lache.
Du allein wirst Sterne haben, die lachen können.“

Saint Exupery, Der kleine Prinz

„Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer ist die Trennung.
Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude.
Man trägt das v ergangene Schöne nicht wie ein Stachel.
Sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.“

Dietrich Bonhoeffer

„Das einzige Wichtige im Leben
sind die Spuren von Liebe,
die wir hinerlassen,
wenn wir weggehen.“

Albert Schweitzer

„Sie ist nun frei und unsere Tränen
wünschen ihr Glück.“

Joh. Wolfgang Goethe

„Nicht die Jahre in unserem Leben zählen,
sondern das Leben in unseren Jahren.“

Adlai E. Stevensonf

 

Bei einigen Zitaten habe ich festgestellt, dass sie bestimmten Autoren fälschlich zugeschrieben wurden. Das heißt, dass ich keinen schriftlichen Beleg finden konnte, dass der Text wirklich von dieser Person stammt. Diese Zitate habe ich entsprechend gekennzeichnet.

Weiterhin habe ich die Autoren und Literaturhinweise – soweit möglich – mit einem weiterführenden Link versehen. Wenn Du mehr über den Autor oder den Zusammenhang des Trauerspruches wissen möchtest, kannst Du einfach dem Link folgen.

Herzliche Grüße

Silke

Sternenkinder 2015: Wie Abschied nehmen?

Die Sternenkinder 2015 sollen im Mittelpunkt dieses Beitrages stehen.

Ich will mit meinem Artikel an sie und ihre Eltern und ihre Familie erinnern.

Denn was kann schmerzlicher sein als von seinem Kind Abschied nehmen zu müssen?

Eltern, die durch eine Fehlgeburt, Totgeburt, einen medizinisch indizierten Abbruch oder durch eine schwere Krankheit Abschied nehmen müssen, sind mit einer extremen Verlusterfahrung konfrontiert.

Anstatt ein gesundes Kind in den Armen halten zu können, haben Sie ein Sternenkind.

Ein Sternenkind ist ein Kind, das vor, während oder kurz nach der Geburt verstorben ist.

Manche Eltern bezeichnen ihr Kind, obwohl es länger leben konnte, mit dem Begriff Sternenkind.

In diesem Artikel möchte ich ganz besonders an die Sternenkinder 2015 erinnern.

Vielleicht hast Du selbst ein Sternenkind 2015 oder Du kennst liebe Menschen, die ein Sternenkind in diesem Jahr zu Grabe tragen mussten.

Sternenkinder 2015: Das Unfassbare begreifen

Ganz unabhängig vom Zeitpunkt und den Umständen des Abschieds ist der Tod eines Kindes ein sehr tiefer Einschnitt in die eigeneLebensgeschichte.

Er zwingt die Eltern zur Auseinandersetzung mit dem Themenfeld Sterben, Tod und Trauer und damit mit dem Unfassbaren, das sich kaum in  Worte fassen lässt.

Gleichzeitig geht das Leben und der Alltag rund um die Eltern weiter, ganz so als wäre nichts geschehen.

Oftmals fühlen sich die Eltern einsam, vor allem dann, wenn sie das Kind aufgrund des frühen Verlustes nicht richtig kennenlernen konnten.

Es fällt schwer die Geschehnisse und den Tod zu begreifen.

Das eigene Kind ist nicht mehr da.

Es durfte nicht leben und es fällt schwer dies zu akzeptieren.

Wie fühlt es sich an, ein Sternenkind zu bekommen?

Gerade im ersten Trimester einer Schwangerschaft kommt es häufig zu Fehlgeburten.

Nach Schätzungen enden 10 bis 15 Prozent aller Schwangerschaften mit einer Fehlgeburt, 80 Prozent davon innerhalb der ersten zwölf Wochen.

Wie viele Sternenkinder 2015 mag es alleine geben?

Erste beunruhigende Anzeichen können Blutungen sein.

Manchmal spürt die Mutter keine Kindsbewegungen mehr oder die Herztöne des Kindes sind nicht mehr feststellbar.

Vielleicht werden Auffälligkeiten bei der Routineuntersuchung beim Frauenarzt festgestellt.

Je unkonkreter und ausweichender der Befund, desto unerträglicher die Unsicherheit, wie es weitergeht.

Dabei ist das Thema Fehlgeburt und das frühe Abschied nehmen müssen für die meisten Paare ganz weit weg, etwas, das nur im Fernsehen oder irgendwo in fernen Ländern passiert.

Dass Fehlgeburten leider zum Leben einer Frau und eines Paares dazugehören können, wissen viele nicht.

Der Schock sitzt tief und es gibt kaum eine Vorstellung, wie diese Nachricht verarbeitet werden kann.

Der Tod lässt sich nicht begreifen und keine gut gemeinten Worte können trösten.

Es gilt auszuharren, sich von Tag zu Tag zu hangeln und die Hoffnung nicht zu verlieren, dass es irgendwann wieder bessere Tage geben wird.

Wie Abschied nehmen?

Stehe nicht an meinem Grab und weine.
Ich bin nicht dort, ich schlafe nicht.
Ich bin wie tausend Winde, die wehen.
Ich bin das diamantene Glitzern des Schnees.
Ich bin das Sonnenlicht.
Ich bin der sanfte Herbstregen.
Ich bin der Morgentau.
Wenn du aufwachst in des Morgens Stille,
bin ich der flinke Flügelschlag friedlicher Vögel im kreisenden Flug.
Ich bin der milde Stern, der in der Nacht leuchtet.

Stehe nicht an meinem Grab und weine
Ich bin nicht dort, ich bin nicht tot.

Ich vergesse dich nicht.

(Mary Elizabeth Frye)

Die Bestätigung, dass das eigene Kind nicht mehr lebt oder bald sterben wird, verändert alles.

Nichts ist mehr wie vor dieser Nachricht.

Alle Vorstellungen und Pläne über das gemeinsame Leben stürzen in sich zusammen.

Die bereits aufgebaute Bindung zerreißt schmerzhaft.

Hinzu kommt, dass Sternenkinder kaum Spuren auf dieser Welt hinterlassen.

 

Sternenkinder 2015: Wie das Unfassbare begreifen?

Sternenkinder 2015: Wie das Unfassbare begreifen?

Sternenkinder 2015: Erinnerungsstücke sammeln

Nach der Beerdigung bleibt kaum etwas, um sich an das geliebte Kind zu erinnern.

Umso wichtiger ist es, sorgsam mit den Spuren des kleinen Menschen umzugehen:

  • Die Sammlung von Erinnerungsstücken in einer Kiste oder Schachtel
  • Erinnerungsbilder vom verstorbenen Kind und den Angehörigen machen oder machen lassen
  • Hand- und Fußabdrücke mit Fingerfarben oder plastisch per Gips erstellen
  • Dem Kind einen Vornamen geben
  • Abschiedsrituale und Bestattungszeremonien planen
  • Eintragung des Kindes ins Geburtenregister beim Standesamt

 

Betroffene Eltern müssen wissen, dass alles, was sie jetzt an Eindrücken von ihrem Kind sammeln als Erinnerung für ein ganzes Leben reichen muss!

Wichtig ist mir zu betonen, dass diese Punkte nur als Vorschläge und Anregungen zu verstehen sind.

Jedes Elternpaar sollte für sich selbst entscheiden, womit es sich am wohlsten fühlt.

Möglich ist es auch, einige Rituale nachzuholen, wenn man zum Zeitpunkt des Todes vielleicht keine Gelegenheit dazu hatte.

Alles ist richtig, wenn es den Eltern hilft und es ihnen damit ein klein bisschen besser geht!

Sternenkinder – Sternenland

»Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es dir sein, als lachten alle Sterne,

weil ich auf einem von ihnen wohne,

weil ich auf einem von ihnen lache.

Du allein wirst Sterne haben, die lachen können!«

(Aus: Antoine de Saint-Exupery, Der kleine Prinz)

 

Ursprünglich wurden die Kinder als Sternenkinder bezeichnet, die den Himmel und die Sterne erreicht haben, noch bevor sie das Licht der Welt erblicken durften.

Im ursprünglichen Sinne wurden damit Neugeborene bezeichnet, die mit einem Gewicht von 500 Gramm vor, während oder nach der Geburt versterben.

Mittlerweile werden aber auch verstorbene Babys – unabhängig von ihrem Gewicht – so genannt.

Eltern bewegt die Frage, wohin das eigene Kind geht und ob es ihm dort gut geht, wo es nun ist.

Ich selbst habe mich immer wieder mit dieser Frage beschäftigt.

Dabei ist das Bild entstanden, welches Du zu Beginn meines Artikels sehen kannst.

Sternenkinder sitzen in einem Boot Richtung Sternenland.

Sie haben Spielzeug dabei und stützen und halten sich während der wackeligen Überfahrt.

Die Eltern stehen am Ufer und blicken ihren Kindern hinterher.

Sie hoffen, dass es ihnen auf der anderen Seite gut gehen wird.

Das Sternenland sieht von der Uferseite einladend aus.

Die Sterne funkeln und erleuchten das Sternenland.

Die Sonne scheint und liefert Wärme und Licht.

Es gibt dort Häuser und liebe Menschen, die jedem kleinen Sternenkind Schutz und Geborgenheit geben.

Ich persönlich mag diese Vorstellung und dieses Bild sehr.

Ich wünsche mir für alle Sternenkinder 2015 einen Ort der Geborgenheit und der Ruhe wie auf meinem Bild.

Und für alle Sternenkinder auf dieser Welt, die nicht leben durften.

Der Gedanke tröstet mich einen Augenblick, er tut mir gut.

Wie ergeht es Dir damit?

Ich wünsche allen Sterneneltern viel Kraft auf ihrem Weg und viele liebe Menschen, die sie begleiten.

In meinem Artikel Trauersprüche für Sternenkinder sammle ich kontinuierlich Sprüche und Zitate, die trauernden Eltern und Angehörigen

erste Ausdrucksformen für den Tod ihres Kindes schenken können.

Herzliche Grüße

Silke Schwekutsch

 

 

 

Fehlgeburt: Was Du niemals sagen solltest!

Das Erleben einer Fehlgeburt ist für viele Frauen ein tiefer Einschnitt in ihr Leben.

Viele Frauen und Paare sind oftmals überrascht von den intensiven Gefühlen, die eine Fehlgeburt auslösen kann.

Und das ist mehr als verständlich:

Wir verbinden mit einer Schwangerschaft die Entstehung neuen Lebens und die Geburt eines Babys.

Gedanklich und emotional ist uns unser Kind schon ganz nahe, der zukünftige gemeinsame Lebensweg steht fest.

Dass Fehlgeburten leider zum Leben einer Frau und eines Paares dazugehören können, wissen viele nicht.

Umso schockierender die Nachricht, dass das Kind nicht (weiter)leben wird oder das Herz aufgehört hat zu schlagen.

Der Schock sitzt tief und es gibt kaum eine Vorstellung, wie diese Nachricht verarbeitet werden kann.

Ich war in meinem beruflichen Alltag bei Kindeshalb immer wieder überrascht, was betroffene Frauen und Paare von ihrer Familie, von Freunden und Bekannten zu hören bekommen, wenn diese von der Fehlgeburt erfahren.

Deshalb kommt hier eine Liste von 5 Punkten, die Du niemals zu einer betroffenen Frau oder einem betroffenen Paar sagen solltest.

 

Fehlgeburt: Was Du niemals sagen solltest

1. „Das Schicksal wollte es so“

Für jemanden, der gerade einen schweren Verlust verkraften muss, kann die Aussage „das Schicksal wollte es so“ sehr verletzend sein.

Schnell kann die Vorstellung entstehen, dass das Schicksal für das Leben der betroffenen Person keine Kinder vorgesehen hat.

Und es stellt sich die Frage, was das Schicksal zukünftig noch bringen wird.

Selbst Frauen und Paare, die keinerlei Hang zum Aberglauben haben und mit beiden Beinen im Leben stehen, berühren solche Gedankengänge sehr.

 2. „Mit Deinem Kind stimmte irgendetwas nicht“

Immer wieder höre ich diese Art von Bemerkung.

Inhaltlich mag dieser Gedanke vielleicht sogar richtig sein. Es gibt viele Faktoren, die zu einer Fehlgeburt führen können.

Allerdings möchte ich deutlich darauf hinweisen, dass eine solche Bemerkung nicht tröstend wirkt.

Das Wissen um mögliche Erkrankungen oder Fehlbildungen des eigenen Kindes mindert nicht den Verlust und die Trauer.

 3. „Du kannst wieder schwanger werden“

Dies ist eine Bemerkung, die einem Tritt in die Magengrube gleich kommt.

Leider ist sie sehr beliebt und betroffene Personen hören sie sehr oft in ihrem Umfeld.

Für ein Paar, das bereits eine enge Bindung zu seinem ungeborenen Kind aufgebaut und sich viele Gedanken über das gemeinsame Leben gemacht hat, wirkt sie sehr verletzend.

Die Trauer um das Kind verschwindet nicht, indem man es durch eine neue Schwangerschaft ersetzt.

Eine Frau, die bereits schwanger war und ihr Kind nicht austragen konnte oder durfte, macht sich viele Gedanken.

Sie fragt sich nicht nur, ob sie wirklich wieder schwanger werden kann, sondern auch, ob sie überhaupt fähig ist, ein Kind auszutragen.

Viele Frauen erzählen, dass Sie Angst haben, nicht mehr schwanger werden zu können oder nicht die Fähigkeit besitzen, ein Kind bis zur Geburt auszutragen.

4. „Du bist nicht mehr die oder der Jüngste“

Es ist erstaunlich, dass es Menschen gibt, die glauben, dass ein Hinweis auf das Alter der Betroffenen eine angemessene Reaktion auf deren Fehlgeburt ist.

Zwar gibt es den Zusammenhang zwischen Fruchtbarkeit und Alter, aber eine solche Reaktion frustriert und hinterlässt das betroffene Paar einsam mit seiner Erfahrung zurück.

5. Du sagst nichts und ignorierst die Fehlgeburt

Wenn Dir jemand vertrauensvoll von einer Fehlgeburt erzählt oder Dich auf andere Art und Weise davon wissen lässt, ist es fatal, wenn Du nicht darauf reagierst und die Fehlgeburt ignorierst.

Jede und jeder weiß, wie schwer es ist, in solchen Situationen die richtigen Worte zu finden.

Die Begegnung mit trauernden Menschen ist anstrengend und fordert viel Einfühlungsvermögen.

Mein Tipp: Du musst keine perfekt eloquente und einfühlsame Antwort finden.

Hier ist weniger mehr.

Ein „es tut mir leid, was Euch passiert ist“ lässt das betroffene Paar wissen, dass Du an Sie denkst und Dich in ihre Situation einfühlen kannst.

 

Herzliche Grüße

Silke