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Geburt nach Transplantation

Nach der Transplantation von Eierstockgewebe bringt eine Frau am Universitätsklinikum Heidelberg einen gesunden Jungen zur Welt.

Die Frau war im Alter von 32 Jahren an Brustkrebs erkrankt und hatte sich vor der Therapie Teile eines Eierstocks entnehmen lassen.

Dies ist eine Premiere am Universitätsklinikum Heidelberg

Professor Dr. Bettina Toth freut sich mit der glücklichen Mutter.
Foto: Universitätsklinikum Heidelberg

Mutter und Kind geht es rundum gut und das ist in diesem Fall nicht selbstverständlich: Die  36-Jährige war nach der Transplantation eigenen Eierstockgewebes im vergangenen Jahr schwanger geworden. Das war bereits eine Premiere am Universitätsklinikum Heidelberg. Jetzt hat sie einen gesunden Jungen zur Welt gebracht. „Das ist auch für uns Ärzte ein ganz besonderer Moment“, freut sich Professor Dr. Bettina Toth, die an der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg die Kinderwunschambulanz einschließlich des  Programms zum Fertilitätserhalt bei Chemo- und Strahlentherapien leitet.

 

Die Frau war im Alter von 32 Jahren an Brustkrebs erkrankt und hatte sich vor Beginn der Therapie Teile eines Eierstocks entnehmen lassen. Nach der Rücktransplantation konnte sie jetzt  ohne weitere medizinische Unterstützung ihr Kind bekommen. Noch bis vor wenigen Jahren konnten Frauen, die jung an Brustkrebs oder bestimmten anderen Krebsarten erkrankten, aufgrund der aggressiven Chemotherapie häufig keine Kinder mehr bekommen. Heute gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Chance auf eigenen Nachwuchs zu erhalten.

 

Von |2019-10-01T19:06:35+02:0026. Januar 2015|

Österreich: Fortpflanzungsgesetz

In Österreich ist vor wenigen Tagen eine Aktualisierung des Fortpflanzungsmedizingesetzes verabschiedet worden.

Danach wird die Eizellspende sowie die Samenspende im Rahmen einer IVF möglich.

Sobald das neue Gesetz vorliegt, werde ich die genauen Inhalte einstellen.

 

 

Von |2016-07-13T19:19:59+02:0026. Januar 2015|

Kinderlosigkeit: Studie des BMFSFJ

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat eine Studie zum Thema Kinderlosigkeit veröffentlicht:

Kinderlose Frauen und Männer: Ungewollte oder gewollte Kinderlosigkeit im Lebenslauf und Nutzung von Unterstützungsangeboten

Die Studie ist als PDF hier erhältlich.

Weiterhin besteht die Option, die Studie in Papierform (bis zu 5 Exemplare) Kinderlosigkeit BMFSFJ kostenlos anzufordern.

Studie des BMFSFJ

In Deutschland gibt es Millionen von Frauen und Männern, die ungewollt oder gewollt keine Kinder haben.

Um besser verstehen zu können, was kinderlose Frauen und Männer bewegt und wie sie auf gute Weise unterstützt werden können, hat das BMFSFJ die Untersuchung „Kinderlose Frauen und Männer“ beim DELTA-Institut in Auftrag gegeben.

Diese sozialwissenschaftliche Untersuchung bietet nun erstmals genaue Daten und Fakten über Kinderlosigkeit in den sozialen Milieus unserer Gesellschaft.

Aufgabe der sozialwissenschaftlichen Unterstuchung des DELTA-Instituts im Auftrag des BMFSFJ war es, mit Hilfe einer qualitativen Grundlagenstudie sowie einer quantitativen Repräsentativbefragung von 3.049 von Kinderlosigkeit betroffenen Frauen und Männern im Alter zwischen 20 und 50 Jahren valide Daten zu gewinnen.

Weiterhin wurde eine ergänzende allgemeine Bevölkerungsbefragung mit 18.856 Fällen im Alter zwischen 20 und 50 Jahren ausgewertet.

Die sozialwissenschaftliche Untersuchung liefert Daten und Fakten zur Situation von kinderlosen Frauen und Männern in verschiedenen Altersstufen, sozialen Milieus und Lebenslagen.

Weiterhin  bietet die Untersuchung neue Erkenntnisse zur Bekanntheit, Akzeptanz und Nutzungsbereitschaft von Kinderwunschbehandlungen und psychosozialen Beratungsangeboten.

Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass sich die Mehrheit aller kinderlosen Frauen und Männer Kinder wünscht.

Allerdings gibt es unterschiedliche Motive, Einstellungen, Pläne und Verhaltensweisen je nach sozialem Milieu.

Desweiteren besteht eine Relation zwischen zunächst gewollter Kinderlosigkeit und dann ungewollter Kinderlosigkeit.

Schließlich zeigt die Studie auf, dass es viel Vertrauen in die eigene Fruchtbarkeit und die Methoden der assistierten Reproduktion gibt.

Insgesamt machen die Ergebnisse der Untersuchung deutlich, dass es viele Vorbehalte und Hemmungen rund um das Thema der Kinderlosigkeit gibt und damit ein großer Bedarf an Aufklärung und psychosozialer Beratung  begleitend zur Kinderwunschbehandlung besteht.

Die Ergebnisse der Studie des BMFSFJ stellen eine valide und belastbare Grundlage für folgende Ziele dar:

  • Stärkung der psychosozialen Beratung bei ungewollter Kinderlosigkeit
  • Entwicklung von Maßnahmen und Strategien zur Enttabuisierung und Entstigmatisierung von gewollter und ungewollter Kinderlosigkeit in der Gesellschaft
  • Steigerung der Bekanntheit und Akzeptanz von Kinderwunschbehandlungen

Die Ergebnisse machen deutlich, dass gegenwärtig das bestehende Potential für eine psychosoziale Kinderwunschberatung wenig mobilisiert wird.

Aktive Information zu den Möglichkeiten einer professionellen psychosozialen Beratung gerade durch die behandelnden Ärztinnen und Ärzte wäre notwendig und hilfreich.

 

Von |2017-06-12T02:10:46+02:0017. Januar 2015|

Der Kaiserschnitt – Ein Schnitt ins Leben?

Der Kaiserschnitt – Ein Schnitt ins Leben?
Im Mittelpunkt des Films aus Österreich stehen die Wahrnehmungen der Eltern bei der Geburt mit Kaiserschnitt. In berührenden Interviews schildern Frauen ihr körperliches und seelisches Empfinden rund um dieses geplante oder ungeplante Ereignis und über die Folgen dieser oft traumatisierenden Geburt.
Meine Narbe – Ein Schnitt ins Leben / kreuz und quer vom 25.11.2014 um 22.35 Uhr
tvthek.orf.at
Von |2017-10-09T17:32:37+02:0028. November 2014|

Wenn der Storch nicht kommen will

Aller bekannten Ursachen zum Trotz kann bei jedem sechsten Paar nicht geklärt werden, warum der Nachwuchs nicht kommen mag. Als wichtigsten Grund nennt Rolf Kreienberg, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, die moderne Lebensplanung. Frauen wie auch Männer sind heute älter als noch vor zwanzig Jahren, wenn der Kinderwunsch drängt. „Die Fertilität ist dann einfach geringer als mit 18“, sagt er. Schon ab dem 25. Lebensjahr nimmt sie bei Frauen leicht ab, nach 35 sinkt sie bei ihnen deutlich. Ab 40 zehrt das Alter aber auch an der Manneskraft. Mutter Natur erschwert damit die späte Elternschaft. Mehr dazu  im folgenden Artikel:

 

 

Von |2019-10-01T19:11:43+02:0028. November 2014|