Bist Du schwanger? Erfahre wie du einen sicheren Schwangerschaftstest durchführen kannst und welche Schritte in den ersten Tagen und Wochen deiner Schwangerschaft notwendig sind.

Schwanger trotz negativem Test: Ist das möglich?

Deine Periode ist ausgeblieben, du hast einen negativen Schwangerschaftstest gemacht und nun fragst du dich, ob du vielleicht trotzdem schwanger bist? Schwanger trotz negativem Test: ist das möglich?

Schwangerschaftstest negativ: Trotzdem schwanger?

Ein falsch negatives Testergebnis ist möglich, wenn

  • du schwanger bist, aber das Schwangerschaftshormon hCG in deinem Urin nicht hoch genug ist, um von einem Schwangerschaftstest erfasst zu werden.
  • du schwanger bist, der Test aber nicht richtig funktioniert hat.
  • du schwanger bist, aber deine Schwangerschaft nicht intakt ist.

Das Gute an deiner Situation ist, dass sie sich klären wird. Gerne möchte ich mit dir alle Möglichkeiten, die ich gerade aufgezählt habe, durchgehen.

Der Schwangerschaftstest meiner Wahl: 

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  • Multipack mit hervorragendem Preis-Leistungs-Verhältnis für mehr Sicherheit: 3 Schwangerschaftstests...
  • Früher testen: Ergebnisse 5 Tage vor Ausbleiben der Periode (entspricht 4 Tage vor dem Fälligkeitstag...

Wenn dir diese Ungewissheit zu schaffen macht, dann denke über einen Zykluscomputer nach, der dir dabei hilft deinen Zyklus und deinen Eisprung sorgfältig und genau zu tracken. Ich kann dir Ovy oder trackle empfehlen.

Schwangerschaftstest falsch negativ

Ein falsch negativer Schwangerschaftstest liegt dann vor, wenn dein Test ein negatives Ergebnis anzeigt, obwohl du in Wirklichkeit schwanger bist. Der häufigste Grund für einen Schwangerschaftstest falsch negativ ist, dass der Test zu früh gemacht wurde.

Tipp: Schau dir meine hCG Wert Tabelle Urin & Blut an  und erfahre, wann welcher Schwangerschaftstest sinnvoll ist.

Der Schwangerschaftstest ist auch dann zu früh, wenn in diesem Zyklus dein Eisprung später stattgefunden hat. Dein Eisprung findet etwa 12 bis 14 Tage vor dem Ende Deines Zyklus und dem Einsetzen deiner Monatsblutung statt.

Aber: Dein Eisprung findet nicht immer genau 14 Tage nach dem Beginn Deiner Menstruationsblutung statt! 

Deshalb muss der Eisprung jeden Zyklus neu bestimmt werden. Hierzu kannst du Ovulationstests, einen Zykluscomputer oder ein Basalthermometer einsetzen.

Viele Frauen wenden NFP (Natürliche Familienplanung) an, um mit Hilfe der Basaltemperatur und weiteren Fruchtbarkeitsanzeichen (z.B. Zervixschleim) ihr Fruchtbarkeitsfenster zu bestimmen.

Nützliche Artikel für dich: 

Ein Schwangerschaftstest misst das Hormon humanes Choriongonadotropin (hCG) im Urin. Das hCG Hormon entsteht, wenn sich die befruchtete Eizelle in deine Gebärmutter eingenistet hat. Bei einem Eisprung zu einem späteren Zeitpunkt findet auch dieser Prozess später statt. Misst du zu früh, ist zu wenig hCG in deinem Urin enthalten, um von deinem Schwangerschaftstest erfasst zu werden. Du erhälst einen Schwangerschaftstest falsch negativ.

Eine weitere Möglichkeit für ein falsch negatives Ergebnis besteht darin, dass du nicht mit deinem Morgenurin getestet hast. Der Morgenurin ist am konzentriertesten und enthält am meisten hCG. Misst du erst im Laufe eines Tages kann es sein, dass dein Urin sehr verdünnt ist und dein Test deshalb ein negatives Ergebnis anzeigt.

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Test funktioniert nicht

Immer wieder kommt es vor, dass der Test nicht richtig funktioniert oder aber falsch angewendet wurde.

Wenn du beispielsweise zu lange abwartest bis du das Testergebnis abliest, kann es sein, dass du ein falsch negatives Ergebnis erhältst. Bitte halte dich genau an die Zeitvorgaben deines Schwangerschaftstests.

Für jeden SST gibt es eine genau festgelegte Zeitspanne, nach der du  das Testergebnis ablesen solltest.

Lagere den Test bitte auch entsprechend den Anweisungen. Dies gilt sowohl für die Zeit nach dem Kauf des Schwangerschaftstests als auch nach der Durchführung deiner Testung. Schließlich achte darauf, dass dein Schwangerschaftstest nicht abgelaufen ist. Prüfe das Mindesthaltbarkeitsdatum bevor du den Test anwendest.

Schwanger trotz negativem Test: Schwangerschaft ist nicht intakt

Nicht jede Schwangerschaft ist intakt und führt zur Geburt eines gesunden Kindes. Bei einem falsch negativen Schwangerschaftstest kann es durchaus sein, dass sich deine Schwangerschaft nicht zeitgemäß entwickelt hat. Das Schwangerschaftshormon hCG steigt dann nicht regelmäßig alle 2 Tage wie bei einer intakten Schwangerschaft an. Dein Schwangerschaftstest zeigt dir ein falsches Ergebnis an. Hast du den Verdacht einer drohenden Fehlgeburt, suche bitte zeitnah deinen Frauenarzt auf.

 Unregelmäßiger Zyklus

Ein unregelmäßiger Zyklus ist sehr oft die Ursache für ein falsches Testergebnis. Deine Periode bleibt nicht aus, weil du schwanger bist, sondern weil dein Zyklus aus dem Takt gekommen ist. Das kann bei jeder Frau vorkommen. Auch das Absetzen der Pille kann zu einem unregelmäßigen Zyklus führen. Du musst erst wieder herausfinden, wie lange dein natürlicher Zyklus ohne Pille ist. Auch Frauen, die stillen, haben oftmals einen unregelmäßigen Zyklus. Dies macht es schwierig die eigene Zykluslänge und den Tag des Eisprungs zu bestimmen. Stillen schützt aber nicht vor einer Schwangerschaft. Deshalb teste trotzdem!

Schwanger trotz negativem Test: IVF & ICSI

Bei einer IUI,  IVF  oder ICSI ist der Tag des Eisprungs mit dem Tag der Eizellpunktion oder der Insemination gleichzusetzen. Rechne von diesem Tag an 14 Tage hinzu. Denn 14 Tage nach Punktion oder Insemination ist deine Periode fällig und du kannst einen Schwangerschaftstest machen.

Viele Frauen, die sich nach einer Kinderwunschbehandlung in der Wartephase bis zum Schwangerschaftstest befinden, hibbeln dem Ergebnis entgegen. Trotzdem gilt auch hier: Ein zu früh durchgeführter Schwangerschaftstest kann ein falsch negatives Test produzieren: Du kannst trotz negativem Test schwanger sein. 

Termin beim Frauenarzt vereinbaren

Letztendliche Gewissheit kann dir ein Besuch bei Deinem Frauenarzt bringen. hCG lässt sich absolut zuverlässig durch einen Bluttest bestimmen. Weiterhin kann dein Frauenarzt ebenfalls einenUrintest oder einen Ultraschall durchführen.

Hast du Erfahrungen mit einem falsch negativen oder falsch positiven Schwangerschaftstest gemacht? Wann hast du getestet und wie und mit welchem Ergebnis hat sich Deine Situation gelöst?

Herzliche Grüße

Silke

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Foto: ©   psodaz / Bigstock.com

Silke2024-02-19T06:07:45+02:00Letzte Änderung: 19. Februar 2024|

Brauner Ausfluss: Bedeutung & Ursachen

Was bedeutet brauner Ausfluss in der Unterwäsche, auf dem Toilettenpapier oder nach der Periode? Musst du dir Sorgen machen? In diesem Artikel erfährst du, was es mit braunem Ausfluss genau auf sich hat.

Brauner, gelber & weißer Ausfluss

Fast jede Frau hat schon mal braunen Ausfluss in ihrer Unterwäsche entdeckt.

Je nachdem wann er im Zyklus auftaucht und ob du zur Zeit Kinderwunsch hast oder verhütest, kann dich das unterschiedlich stark beschäftigen.

Zunächst direkt vorne weg: Generell ist Ausfluss nichts Außergewöhnliches oder Besorgniserregendes!

Du kennst bestimmt den regelmäßig wiederkehrenden Ausfluss von Zervixschleim, der sich im Zyklusverlauf in Aussehen, und Konsistenz verändert. Dieser ist manchmal farblos & weiß und dann eher durchsichtig und spinnbar oder gelblich und dickflüssig.

Das ist komplett normal. Der Scheidenausfluss wird von Drüsen am Gebärmutterhals gebildet und schützt und reinigt diese Körperregion.

Brauner Ausfluss ohne Periode

Gerade während des Eisprungs und den damit verbundenen hormonellen Veränderungen, kann ein brauner Ausfluss auftreten.

Das ist ganz normal, da der Östrogenspiegel ansteigt und so die Freigabe der Eizelle aus den Eierstöcken ausgelöst wird.

Auch vor oder nach der Periode ist ein brauner Ausfluss völlig normal.

Brauner Ausfluss ist Zervixschleim, der mit altem Blut vermischt und damit bräunlich gefärbt ist.

Bitte merke dir:

Blut, das im Körper altert, wird braun. Frisches Blut dagegen ist hellrot.

Dein Körper versucht dieses alte, im Körper verbliebene Blut nach draußen zu befördern.

Deshalb entsteht manchmal ein brauner Ausfluss z.B. nach dem Sex oder nach einer gynäkologischen Untersuchung.

Brauner Ausfluss muss also nicht Ausdruck einer Erkrankung sein!

Solange du keine anderen Symptome wie Juckreiz, unangenehmer Geruch oder Schmerzen verspürst, ist sehr wahrscheinlich alles im grünen Bereich.

Erst wenn du diese zusätzlichen Veränderungen wahrnimmst solltest du definitiv deinen Frauenarzt aufsuchen.

Nützliche Artikel: 

Brauner Ausfluss vor der Periode

Für viele Frauen beginnt ihre Periode mit einem bräunlichen Ausfluss, der oft auch als Schmierblutung bezeichnet wird.

Diese Schmierblutung ist völlig normal, kann aber, wenn sie häufiger auftritt auch ein Zeichen für eine Gelbkörperschwäche sein.

Deshalb halte schriftlich fest, wie häufig, wann genau im Zyklus und wie lange du braunen Ausfluss vor der Periode hast und spreche deinen Frauenarzt bei deinem nächsten Termin darauf an.

Brauner Ausfluss kann auch ein frühes Schwangerschaftsanzeichen sein.

Bitte führe einen Schwangerschaftstest durch und wiederhole diesen nach 3 bis 4 Tagen.

Brauner Ausfluss: Schwanger?

Auch um den Eisprung herum kann es zu braunem oder rötlichem Ausfluss kommen.

Zu diesem Zeitpunkt hat sich deine Gebärmutterschleimhaut unter dem Einfluss des hohen Östrogenspiegels in der ersten Zyklushälfte aufgebaut.

Leichte Schmierblutungen können darauf hinweisen, dass dein Progesteronspiegel noch nicht die ideale Höhe erreicht hat, um die weitere Reifung und Verdickung der Schleimhaut in deiner Gebärmutter zu veranlassen und braunes Spotting zu verhindern.

Brauner Ausfluss ist damit eine Auswirkung der Hormonveränderungen während des Eisprungs.

Ob es die Einnistungsblutung oder den Einnistungsschmerz tatsächlich gibt, ist bis heute nicht sicher nachgewiesen.

Vielmehr lässt sich sagen, dass es leider keine Unterscheidungsmöglichkeit gibt, ob der braune Ausfluss ein Anzeichen für die gerade stattfindende Einnistung, die bevorstehende Menstruation oder für eine kleine Blutung nach dem Geschlechtsverkehr ist.

Brauner Ausfluss nach der Periode

Es kommt vor, dass die Periode nicht nur mit braunem Ausfluss beginnt, sondern auch endet.

Die Menstruation wird gegen Ende schwächer und wandelt sich von hellrotem, frischem Blut zu braunem Ausfluss und stoppt schließlich ganz.

Mach dir bitte keine Sorgen, auch das ist komplett normal.

Sollte der braune Ausfluss jedoch nicht aufhören oder von anderen Beschwerden begleitet sein, bespreche dich bitte unbedingt mit deinem behandelnden Frauenarzt.

Brauner Ausfluss & Wechseljahre

Brauner Ausfluss in Kombination mit Hitzewallungen, Schlaflosigkeit oder auch Stimmungsschwankungen kann ein Anzeichen für die Menopause sein.

Weitere Ursachen für braunen Ausfluss

Es gibt weitere Ursachen für braunen Ausfluss:

  • Reizung / kleine Verletzung am Gebärmutterhals: Intensiver Sex oder eine gynäkologische Untersuchung können eine braune Schmierblutung auslösen.
  • Beckenentzündung: Eine bakterielle Infektion, die z.B. beim Sex  übertragen wird und durch Schmerzen im Unterbauch begleitet sein kann.
  • Eierstockzyste: Mit Flüssigkeit gefüllter Hohlraum an deinen Eierstöcken, die oft auch ein Druck- oder Schmerzgefühl auslösen kann.
  • PCO: Das Polyzystische Ovarialsyndrom ist leider mit einer Vielfalt an Symptomen verbunden. Neben braunem Spotting  können auch Gewichtszunahme, Haarwachstum oder unregelmäßigen Monatsblutungen dazugehören.
  • Gebärmutterhalskrebs: Selten! Nur 0,7 Prozent der Frauen bekommen ihn. Er tritt oft mit weiteren Problemen wie z.B. Schmerzen und Blutungen beim Sex oder auch Blutungen zwischen den Perioden auf.

Mein Fazit zu braunem Ausfluss

Gelegentlich vorkommender brauner Ausfluss ist normal und jede Frau kennt und hat ihn.

Sollte er bei dir von anderen Beschwerden begleitet sein und regelmäßig vorkommen, suche bitte das Gespräch mit deinem Frauenarzt.

Es macht Sinn, dass du dir einen Kalender oder eine Zyklusapp zulegst, in dem du neben deiner Periode auch den bräunlichen Ausfluss und weitere Beschwerden festhältst.

Damit kannst du detailliert verfolgen, ob es Wiederholungen gibt und bei Bedarf deinem Arzt alle Daten vorlegen.

Bei Fragen melde dich gerne.

Herzliche Grüße

Silke

Literatur zum Thema brauner Ausfluss

  • Steffen, A. (Hrsg.): Die Schwangerschaft: Was muss ich alles beachten? 2014.
  • Weyersthal, T. und Stauber, M. (Hrsg.): Duale Reihe Gynäkologie. 4. Auflage. Stuttgart 2013.
  • Becherer, E. und Schindler, A., E. (Hrsg.): Endometriose: Ganzheitlich verstehen und behandeln. 3. Auflage. Stuttgart 2017.
  • Wolf, M. und Stute P. (Hrsg.): Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin. Stuttgart 2013.

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Silke2024-02-13T11:21:34+02:00Letzte Änderung: 13. Februar 2024|

Nach Eileiterschwangerschaft IVF? Wie stehen die Chancen?

Wenn vielleicht eine Eileiterschwangerschaft hinter dir liegt und du dich fragst, ob eine IVF oder ICSI sinnvoll sein kann, dann habe ich heute eine interessante Studie für dich.

Nach Eileiterschwangerschaft IVF oder ICSI?

Nach einer Eileiterschwangerschaft (Tubargravidität) stehen viele Fragen im Raum.

Eine davon kann sein, ob eine IVF oder ICSI Euer nächster Schritt in Richtung Wunschkind sein kann.

Denn vielleicht ist deine Fruchtbarkeit durch den Verlust eines Eileiters oder beider Eileiter eingeschränkt.

Allerdings stellt sich zudem die Frage, wie sich eine frühere Eileiterschwangerschaft auf die nachfolgende IVF oder ICSI Therapie und deren Ergebnisse auswirken wird.

Und genau dieser Frage ist eine Studie aus China nachgegangen.

Nützliche Artikel:

Eileiterschwangerschaft & Lebendgeburtenrate nach IVF

Bei der retrospektive Studie wurden die Daten von insgesamt 2.892 Frauen mit einer tubaren Infertilität untersucht.

Die Frauen wurden in drei Gruppen aufgeteilt:

  1. Gruppe: Frauen mit einer Eileiterschwangerschaft in der Anamnese (tubal ectopic pregnancy: TEP Gruppe)
  2. Gruppe: Frauen mit einer intrauterinen Schwangerschaft in der Anamnese (intrauterine pregnancy: IUP Gruppe)
  3. Gruppe: Frauen, die noch nie schwanger waren (no pregnancy Gruppe)

Weiterhin gab es eine Einteilung nach Alter: <30, 30-35, ≥35 Jahre

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Das Ergebnis der Studie

Die Lebendgeburtenrate der Frauen, die zuvor eine Eileiterschwangerschaft (TEP) erfahren mussten, unterschied sich nicht signifikant von den Frauen, die im Vorfeld eine intrauterine Schwangerschaft (IUP) erlebt hatten oder noch nie schwanger waren (no pregancy).

Alter TEP Gruppe IUP Gruppe no pregnancy Gruppe
<30 59,9% 62,0% 56,7%
30-35 53,7% 53,8% 54,4%
≥35 45,5% 40,6% 45,6%

Auch die Anzahl an Frühgeburten und die Anzahl an Kindern mit niedrigem Geburtsgewicht nach TEP war nicht signifikant höher als bei Frauen mit einer früheren IUP.

Das sind doch mal richtig gute Nachrichten!

Die Wissenschaftler kommen zu dem abschließenden Ergebnis, dass eine frühere Eileiterschwangerschaft keinen negativen Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit einer Lebendgeburt nach IVF/ICSI hat. Andere Faktoren wie etwa das Alter der Frau und die Dauer der Unfruchtbarkeit spielten im Gegensatz dazu eine wichtige Rolle.

In der Literaturliste habe ich dir einige interessante Studien zum Thema Eileiterschwangerschaft (Ektope Schwangerschaft) zusammengestellt. Bei Fragen zur Studie melde dich gerne!

Herzliche Grüße

Silke

Literatur zum Thema nach Eileiterschwangerschaft IVF?

  • He Cai et al.: Tubal factor infertility with prior ectopic pregnancy: a double whammy? A retrospective cohort study of 2,892 women. Fertility & Sterility, im Druck.
  • Li, C. et al.: Risk factors for ectopic pregnancy in women with planned pregnancy: a case-control study. Eur J Obstet Gynecol Reprod Biol2014;181:176–182.
  • Gaskins, A.J. et al.: Demographic, lifestyle, and reproductive risk factors for ectopic pregnancy. Fertil Steril2018;110:1328–1337.
  • Perkins, K.M., Boulet, S.L., Kissin, D.M., Jamieson, D.J. National ART Surveillance (NASS) Group: Risk of ectopic pregnancy associated with assisted reproductive technology in the United States, 2001–2011. Obstet Gynecol2015;125:70–78.
  • Chouinard, M.: Ectopic pregnancy and outcomes of future intrauterine pregnancy. Fertil Steril2019;112:112–119.
  • Li, J., Jiang, K., Zhao, F.: Fertility outcome analysis after surgical management of tubal ectopic pregnancy: a retrospective cohort study. BMJ Open2015;5e007339.

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Foto: stock.adobe.com © Henrie

Silke2021-04-07T22:24:55+02:00Letzte Änderung: 7. April 2021|

Kann Ava Corona Symptome erkennen?

Wie kannst du frühzeitig Corona Symptome erkennen, möglichst noch bevor Anzeichen wie Fieber oder Atembeschwerden entstehen? Bestimmt treibt dich diese Frage genauso um wie mich. Umso interessanter ist eine neu gestartete Studie, die der Frage nachgeht, ob das Ava Armband frühzeitig Symptome einer Corona Infektion erkennen kann.

Ava soll Corona Symptome erkennen?

Vielleicht kennst du das Ava Armband bereits und weißt deshalb, dass Ava ein Zyklustracker ist, mit dem Frauen ihren Zyklus beobachten und ihre fruchtbaren Tage auswerten können.

Umso mehr verwundert es, dass nun ausgerechnet ein Zykluscomputer bei der Früherkennung von Corona Symptomen helfen soll.

Aber nur auf den ersten Blick! :-)

Was misst Ava genau?

Ava wird jede Nacht beim Schlafen am Handgelenk getragen und misst während dieser Zeit kontinuierlich die Hauttemperatur, die Atemfrequenz, den Ruhepuls, die Durchblutung und die Herzfrequenzvariabilität.

Nach dem Aufwachen wird das Armband mit der zugehörigen Monitoring App via Bluetooth verbunden und der Ava Algorithmus zeigt dir sofort die Ergebnisse an.

Kann Ava COVID-19 erkennen?

Genau dieses Tracking von Vitalzeichen soll nun zur Früherkennung früher Corona Symptome eingesetzt werden.

Das Schweizer Start-up Ava Women schreibt in einer Mitteilung:

„Wir sind der Überzeugung, dass eine einfache aber kontinuierliche Überwachung von Temperatur, Atmung und Puls Hinweise darauf geben könnte, wann und ob Menschen sich in Behandlung begeben sollten. Darüber hinaus könnten die aufgezeichneten physiologischen Daten unser Wissen über die frühen Anzeichen und den allgemeinen Verlauf von COVID-19 erheblich vergrößern“.

Das Ava-Armband würde durch die kontinuierliche Überwachung von Vitalzeichen (Atmung, Körpertemperatur, Herztätigkeit) wie ein Frühwarnsystem funktionieren.

Eine solche Früherkennung könnte sowohl eine sehr rasche Isolation der betroffenen Person als auch eine schnellere Versorgung ermöglichen.

Doch auch der Vorteil für Arztpraxen und medizinisches Personal in Krankenhäusern liegt auf der Hand:

Die gesammelten Daten könnten erste Hinweise zum Zustand der Person geben ohne in direkten Kontakt treten zu müssen. Damit könnte die Ansteckungsgefahr minimiert und einer Überlastung des Gesundheitssystems vorgebeugt werden.

Mehr Infos zu Ava:

Mit Tracking Corona Symptome erkennen

Studien zu Corona zeigen, dass die am häufigsten auftretenden Symptome Fieber (88 Prozent der Fälle), trockener Husten (68 Prozent) und Kurzatmigkeit (19 Prozent) sind.

Dabei trat bei 44 Prozent der untersuchten Personen Fieber als erstes Symptom auf.

Das Ava Armband könnte Auffälligkeiten in den Vitalparametern erkennen und so zu einer Früherkennung von COVID-19 beitragen.

COVI-GAPP-Studie zur Früherkennung von Infizierten

Eine neue Studie soll nun der Frage, ob Ava tatsächlich frühe Corona Symptome erkennen kann, nachgehen. Denn alle Hypothesen können im Kampf gegen Corona erst dann helfen, wenn ihre Wirksamkeit wissenschaftlich nachgewiesen worden konnte.

An der Studie unter der Leitung von Prof. Dr. Lorenz Risch und Dr. Martin Risch nehmen 2000 Bürgerinnen und Bürger aus Lichtenstein teil. Diese werden mit einem Ava Armband ausgestattet, um die die notwendigen Daten für eine Corona Früherkennung zu gewinnen. Erste Ergebnisse der Studie werden im Herbst 2020 erwartet.

Wichtige Info Links zur Corona-Pandemie

Zum Abschluss kommen hier wichtige Info Links, wie du dich vor einer Ansteckung schützen und was du bei einem Verdacht auf Corona tun solltest:

Bitte bleibe gesund. Bei Fragen melde dich gerne!

Herzliche Grüße

Silke

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Silke2021-05-01T00:32:53+02:00Letzte Änderung: 1. Mai 2021|

Schwanger nach Kaiserschnitt: Wie lange solltest du warten?

Wann kannst du nach einem Kaiserschnitt wieder schwanger werden? Ein Kaiserschnitt erhöht die Risiken für spätere Schwangerschaften, auf der anderen Seite möchtest du vielleicht keinen zu großen Altersabstand zum nächsten Kind haben. In diesem Artikel will ich dir eine Studie vorstellen, die der Frage nachgegangen ist, wie lange eine Frau mit der nächsten Schwangerschaft warten sollte, um das Risiko für eine Uterusruptur (Gebärmutterriss) zu minimieren.

Schwangerschaft nach Kaiserschnitt

Welchen Einfluss hat der Zeitabstand zwischen einem Kaiserschnitt und der nächsten Schwangerschaft auf das Risiko einer Uterusruptur? Dieser Frage sind Wissenschaftler aus Bilbao in Spanien nachgegangen. Die Forschergruppe hat dazu systematisch die Daten aus 6 Studien mit insgesamt 56.419 Frauen ausgewertet.

Nützliche Artikel:

Schwanger nach Kaiserschnitt: Risikokurve für die Uterusruptur

Das Ergebnis zeichnet eine Risikokurve für die Uterusruptur nach Kaiserschnitt.

Diese Risikokurve zeigt eine starke Abnahme der Uterusruptur Risiko Rate innerhalb der ersten 10  Monate bis auf 0,7% an. Nach diesen 10 Monaten erfolgt eine weitere Abnahme des Risikos bis zum 40. Monat auf 0,4%.

Das bedeutet:

Es macht Sinn nach einem Kaiserschnitt 10 Monate bis zur nächsten Schwangerschaft abzuwarten.

Nach diesen 10 Monaten verändert sich das Risiko für einen Gebärmutterriss kaum noch und liegt zwischen 0,7% und 0,4%.

Neue Schwangerschaft nach Kaiserschnitt nach 10 Monaten

Bei meiner Recherche zu diesem Thema bin ich oft auf die Empfehlung gestoßen, dass nach einem Kaiserschnitt mindestens 1 Jahr bis zur nächsten Schwangerschaft abgewartet werden sollte. Die Studie zeigt im Hinblick auf die Uterusruptur ein geringeres Zeitintervall auf.

Vielleicht kann dir dieses Ergebnis bei deiner Entscheidungsfindung, wann die aktive Phase für ein Geschwisterchen  starten sollte, weiterhelfen.

Bei Fragen melde dich gerne!

Beste Grüße

Silke

Literatur zum Thema schwanger nach Kaiserschnitt

  • R. Matorras et al.: Uterine rupture and cesarean section-pregnancy interval: systematic review of the literature and mathematical modeling of the influence of extending the interval and in ART pregnancy rates. Reproductive Biomedicine Online,DOI: https://doi.org/10.1016/j.rbmo.2019.07.027.
  • Al-Zirqi, I., Daltveit, A.K., Forsén, L., Stray-Pedersen, B., Vangen, S.: Risk factors for complete uterine rupture. Am. J. Obstet. Gynecol. 2017;216:165.e1–165.e8 (10).
  • Cofer, F.G., Fridman, M., Lawton, E., Korst, L.M., Nicholas, L., Gregory, K.D.: Interpregnancy interval and childbirth outcomes in California, 2007–2009. Matern. Child Health J. 2016;20:43–51
  • De Franco, E.A., Seske, L.M., Greenberg, J.M., Muglia, L.J.: Influence of interpregnancy interval on neonatal morbidity. Am. J. Obstet. Gynecol. 2015;212:e1–e9.
  • Kessous, R., Sheiner, E.: Is there an association between short interval from previous cesarean section and adverse obstetric and perinatal outcome?. J. Matern. Fetal. Neonatal. Med. 2013;26:1003–1006.
  • Yee, L.M., Truong, Y.N., Caughey, A.B., Cheng, Y.W.: The association between interdelivery interval and adverse perinatal outcomes in a diverse US population. J. Perinatol. 2016;36:593–597.

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Silke2020-12-02T22:58:20+02:00Letzte Änderung: 2. Dezember 2020|

Embryotox: Welche Medikamente sind in der Schwangerschaft erlaubt?

Welche Medikamente sind in der Schwangerschaft erlaubt? In diesem Artikel möchte ich dir das Portal embryotox vorstellen, das Informationen zur Verträglichkeit von Arzneimitteln in Schwangerschaft & Stillzeit kostenlos zur Verfügung stellt.

Medikamente in der Schwangerschaft

Embryotox ist ein Beratungszentrum der Charite-Universitätsmedizin Berlin, das auf  embryotox.de unabhängige Informationen und Beratung zur Verträglichkeit von Arzneimitteln in Schwangerschaft und Stillzeit anbietet.

Die Beratung ist kostenlos und steht jeder und jedem zur Verfügung.

In der Embryotox Datenbank finden sich Informationen zu über 400 Medikamenten bezüglich Verträglichkeit & Risiken in der Schwangerschaft und Stillzeit.

Du kannst auf dem Portal auch Hilfestellung zur Behandlung von häufig vorkommenden Krankheiten während der Schwangerschaft und Stillzeit erhalten.

Alle Informationen beruhen auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Sehr positiv finde ich, dass das Angebot durch finanzielle Mittel des Bundesministeriums für Gesundheit und von der Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit finanziert wird.

Weder große Pharmakonzerne noch andere Interessengruppen scheinen involviert zu sein.

Wie funktioniert Embryotox?

Du kannst ganz gezielt auf embryotox.de nach einem bestimmten Medikament oder Wirkstoff suchen, um die Unbedenklichkeit während deiner Schwangerschaft und Stillzeit zu überprüfen.

Dazu klickst du im Onlineportal auf den  Reiter „Arzneimittel Informationen“ und gibst dann den Produktnamen des Medikamentes (z.B. Aspirin) oder alternativ dessen Wirkstoff (z. B. Acetylsalicylsäure) in das Suchfeld ein.

Nachdem du auf „Seite aufrufen“ geklickt hast, erscheint eine Informationsseite, die dir alle wichtigen Infos zu diesem Präparat oder dem Wirkstoff an die Hand gibt.

Zudem gibt es eine Auflistung der Erfahrungen mit diesem Präparat oder Wirkstoff und Empfehlungen zur Einnahme in der Schwangerschaft und Stillzeit.

Auch die Suche nach bestimmten Erkrankungen während der Schwangerschaft ist auf Embryotox mehr als leicht.

Unter dem Reiter „Erkrankungen“ kannst du bestimmte Krankheiten auswählen und dir die Besonderheiten einer Therapie während der Schwangerschaft und Stillzeit anzeigen lassen.

Beratung für Schwangere

Wer nach dem Studium dieser Informationen noch Fragen hat kann auf das Beratungsangebot von Embryotox zurückgreifen.

Dazu bietet das Portal einen Fragenbogen für Schwangere an, in den Einzelheiten zur Schwangerschaft, vorliegende Erkrankungen und die verwendeten Medikamente eingetragen werden können.

Der Fragebogen kann direkt online auf embryotox.de unter dem Reiter „Fragebogen“ ausgefüllt und abgeschickt werden.

Nachdem du den Fragebogen online oder bei Wunsch auch per Post losgeschickt hast, bekommst du eine individuelle und kostenlose Beratung.

Alternativ kannst auch bei Embryotox anrufen, die genauen Sprechzeiten und die Telefonnummer findest du auf der Webseite.

Leider gibt es aktuell keine Beratung für Laien bei Kinderwunsch und leider auch nicht für Frauen, die Fragen zum Stillen haben.

Embryotox als App

Embryotox ist auch als kostenlose App für Android und iOS erhältlich.

Embryotox Ibuprofen

Abschließend noch ein Beispiel zur Recherche auf embryotox.de zum Thema Ibuprofen.

Angenommen du hast totale Kopfschmerzen und bist schwanger oder du vermutest schwanger zu sein.

Du möchtest gerne Ibuprofen einnehmen, bist dir aber unsicher und fragst dich, ob du damit deinem Baby eventuell schaden könntest.

Eine kurze Recherche auf Embryotox kann dir weiterhelfen.

Du gibst im Reiter Medikamente den Begriff „Ibuprofen“ ein und bekommst sofort eine Seite mit vielen wichtigen Informationen zu Ibuprofen in der Schwangerschaft angezeigt.

So erfährst du zum Beispiel, dass in den vorliegenden Studien kein Zusammenhang zwischen Ibuprofen und einem erhöhten Fehlbildungsrisiko festgestellt werden konnte.

Vielmehr gehört Ibuprofen in den ersten zwei Dritteln der Schwangerschaft neben Paracetamol zu den Analgetika/Antiphlogistika der Wahl.

Es folgen Empfehlungen bei einer Anwendung von Ibuprofen während der Schwangerschaft und Stillzeit.

Zudem bekommst du einen Hinweis auf das Beratungsangebot für noch ungeklärte Fragen.

Zwar kann das Portal keine ärztliche Beratung ersetzen. Aber es bietet dir eine erste Orientierung für deine Entscheidung, ob du in diesem Fall Ibuprofen einnehmen kannst oder nicht.

Bitte beachte bei deiner Recherche auch auf die Haftungseinschränkungen zur Nutzung der Internetseite.

Das Basisrisiko für Schwangere

Abschließend möchte ich auf das sogenannte Basisrisiko  hinweisen.

Etwa 15% aller Schwangerschaften enden leider in einer Fehlgeburt und ca. 3 bis 5 von 100 Babys haben bei der Geburt Fehlbildungen.

Diese Zahlen schmerzen sehr, aber es ist wichtig zu wissen, dass viele dieser Fehlgeburten und Fehlbildungen nichts mit einer bestimmten Medikamenteneinnahme zu tun haben müssen.

Bei Fragen melde dich gerne.

Herzliche Grüße

Silke

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Silke2024-02-22T13:25:45+02:00Letzte Änderung: 22. Februar 2024|
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